Neue Wohngruppe:

Wieder Leben im Flügel des Böbinger Kinderheims

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Martin Mylius (Diakon), Peter Erhard (Bürgermeister Böbing), Jürgen Wachtler (Jugendamtsleiter Weilheim-Schongau), Sabine Seel (Einrichtungsleitung), Joachim Preiss (Trägervertreter), Hedwigschwestern aus Österreich (vorne) sowie Schwester Simone und Schwester Vinzencia (Vorsitzende des Trägers) (1. Reihe, v. rechts), Cornelia Hess (Teamleiterin Kindergruppe), Michelle Leinenbach und Anna-Lena Erhard (Mitarbeiterinnen des Kinderheims) (2. Reihe, v. rechts) freuten sich über die Einsegnung.

Böbing – Eine kleine Feier mit großer Wirkung: Es tut sich was im Böbinger Kinderheim St. Hedwig. Der über einige Jahre leer stehende Flügel wird mit einer neuen Gruppe wiederbelebt. Und das wurde jüngst bedingt durch Corona zwar im kleinen, aber dennoch gebührlichen Rahmen gefeiert.

Einrichtungsleiterin Sabine Seel eröffnete die Einsegnung mit Worten des Danks. Dass Kinder, die in Not sind, hier in Böbing ein Zuhause finden können, das ist den für die Einweihung aus Berlin angereisten Schwestern des Trägers besonders wichtig. „Mit acht neuen Plätzen in frisch renovierten Zimmern im Altbau geht die Einrichtung einen wichtigen Schritt und bietet so einen wertvollen Zufluchtsort für Kinder und Jugendliche“, erklärt Thomas Rieker, Assistenz der Gesamtleitung.

Bürgermeister Peter Erhard zeigte in einer kurzen Ansprache auf, wie sehr das Kinderheim in Böbing integriert ist. Er dankte nicht zuletzt den Schwestern sowie der Einrichtungsleitung für die gute Kooperation – denn „irgendwie gehören wir hier alle zusammen“.

Dass mit der Herausforderung einer neuen Gruppe auch Konflikte einhergehen können, darauf verwies Martin Mylius, der Diakon von Böbing. Aus diesem Grund legte er neben dem Segen besonders Wert darauf, darauf hinzuweisen, dass es wichtig ist, sich zu vergeben und einander in Liebe zu ertragen. „Die neue Gruppe wurde so nicht nur mit materiellen Geschenken, sondern darüber hinaus mit einem guten Fundament ausgestattet“, freut sich Rieker.

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