Geheime Wahl am 5. Mai:

CSU und Hans Rehbehn positionieren sich für Amt des 2. Schongauer Bürgermeisters

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Die Ergebnisse der Kommunalwahlen am 15. März verfolgten Bürgermeister Falk Sluyterman (4. v. rechts) und Hans Rehbehn (5. v. rechts) im Rathaussaal. Nachdem der Amtsinhaber im Amt bleibt, will der CSU-Mann sein Stellvertreter werden.

Schongau – Bei der Bürgermeisterstichwahl Ende März hat sich Hans Rehbehn dem Amtsinhaber Falk Sluyterman geschlagen geben müssen. Nun bewirbt er sich um das Amt des zweiten Bürgermeisters. Unterstützung erhält er von der CSU, für die der Parteilose auch im Rennen um den Posten des Rathauschefs angetreten war.

Ortsvorsitzender Oliver Kellermann und Fraktionsvorsitzende Kornelia Funke drücken in einer Stellungnahme aus, dass sie und ihre CSU das Ansinnen Rehbehns befürworten. Nach derzeitigem Stand findet die konstituierende Sitzung des neu gewählten Stadtrats am 5. Mai statt.

Dann wird noch einmal gewählt: In geheimer Abstimmung entscheiden die Stadträte darüber, wer auf den nicht mehr angetretenen Tobias Kalbitzer als Stellvertreter Sluytermans folgt. Kalbitzer hatte den Posten in einem Interview mit dem Kreisboten nüchtern eingeordnet: Es sei ein Ehrenamt ohne Tagesgeschäft, Auftrag oder besondere Möglichkeit zur politischen Gestaltung. „Der zweite Bürgermeister ist ein Stadtrat mit einer goldenen Kette statt einer silbernen.“ Er selbst war 2014 mit Sluyterman in der Stichwahl zum Schongauer Bürgermeister gestanden und knapp unterlegen – so wie diesmal Rehbehn.

"Klarer Auftrag"

„Ich möchte 2. Bürgermeister werden“, erklärt indes der CSU-Kandidat selbst. „Und ich sehe da einen klaren Auftrag und eine Verpflichtung, mich mit dieser Aufgabe für Schongau einzubringen.“

Seine Kandidatur habe Gewicht, finden Kellermann und Funke. Rehbehn kam in der Bürgermeisterstichwahl am 29. März auf 48,7 Prozent. „Ein hervorragendes Ergebnis“, bewerten beide. „Bei der Stadtratswahl lag er mit 3.873 Stimmen vor dem drittplatzierten Falk Sluyterman (3.521) auf Platz eins“, argumentiert das Duo.

„Viele Bürgerinnen und Bürger stehen hinter mir und erwarten, dass ich kandidiere“, ist Rehbehn überzeugt. Öffentliche Unterstützung dafür hat bisher nur die CSU zum Ausdruck gebracht. 

kb/ras

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