Fünf Fragen

Wo Peitings Marktbaumeister Fabian Kreitl seinen Senf dazu gibt...

Fabian Kreitl, Chef des Bauamtes in Peiting, beantwortete fünf Fragen rund um das Thema Senf.
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Fabian Kreitl, Chef des Bauamtes in Peiting, beantwortete fünf Fragen rund um das Thema Senf.

Peiting – Eine Wohnbebauung draußen an der Langwandstraße unterm Bühlach ist passé; stattdessen ist dort eine Produktionsstätte für Gourmet-Senfarten vorgesehen, die eine Firma aus Puchheim einrichten möchte. Wir fragen dazu bei Marktbaumeister Fabian Kreitl nach.

Die Produktion zieht in die Halle des früheren Baugeschäfts Blatt ein. Was genau möchte der Betrieb da realisieren, was wird an dem jetzt noch offenen Gebäude alles verändert?
Kreitl: „Im Gebäude des früheren Baugeschäfts Blatt wird eine Produktionsstätte für Delikatessensenf und Gewürze einziehen. Da bisher nur das Dach und die Stützen errichtet sind, werden die vier Seitenwände geschlossen und eine Zwischendecke eingezogen. Im Erdgeschoss soll die Produktionshalle, sowie eine kleine Küche samt Gastronomiebereich entstehen. Im ersten Obergeschoss finden sich die Lager- und Büroräume des Unternehmens wieder.“

Eine Wohnung ist dort im Gewerbegebiet aber doch genehmigt, nämlich die für den Betriebsleiter, oder… (wie groß und wo auf dem Gelände situiert?)
Kreitl: „Das ist richtig. Für die bestehende Halle ist bereits eine Betriebsleiterwohnung genehmigt, diese wird auch vom jetzigen Eigentümer realisiert. Sie befindet sich laut Eingabeplan im Obergeschoss.“

Beantragt ist auch ein Verkostungsraum. Nur für Kunden, oder wird das ein typisches Bistro?
Kreitl: „Der Gastronomiebereich samt Küche ist nur als Verkostungsraum für die dort produzierten Senfe und Gewürze gedacht. Ein Bistro oder eine Kneipe wird dort nicht entstehen.“

Andere Frage: Welchen Senf bevorzugen Sie – süß oder scharf?
Kreitl: „Das kommt ganz auf das Hauptgericht an. Zu den Weißen gibt’s natürlich traditionell den süßen Senf! Bei Wiener, Debrecziner und Leberkäs greife ich aber gerne zum scharfen.“

Wann und wo sehen Sie sich veranlasst, Ihren Senf dazu zu geben?
Kreitl: „Immer! So war zumindest die erste Reaktion meiner Kollegen. Aber Spaß beiseite – ich denke es gehört zu meinem Job dazu eine Meinung zu haben und diese aus bautechnischer und städtebauliche Sicht fachlich zu vertreten. Mein dazugegebener Senf bietet ja dann oft die Entscheidungsgrundlage für die Politik oder trägt zu einem Umdenken bei so manchen Bauherren bei.“

Johannes Jais

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