Zeit für den Schlusspfiff

Als eine von acht Abschlussklassen erhielten die Jungs der 10a ihre Zeugnisse. Foto: Sommer

Karl-Heinz Kröniger, Rektor der Realschule Pfaffenwinkel benutzte eine sportlichen Vergleich: die Strategie sei gewesen, den Klassenerhalt zu schaffen. Jetzt sei es an der Zeit, das Spiel abzupfeifen.Mit dem vergangenen Freitag endete die Ära für die zehnten Klassen an der Realschule, 188 Schüler erhielten ihre Abschlusszeugnisse und können sich jetzt in ein neues, schulisches oder berufliches Abenteuer stürzen.

Es war eng in der Aula der Realschule. Neben den 188 Schülern, die an diesem Abend ihre Zeugnisse erhalten sollten, drängten sich natürlich auch deren Eltern und Freunde sowie die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden und auch Lehrer benachbarter Schulen wie dem Gymnasium und der Grundschule. Und bei deren Lehrern bedankte sich Karl-Heinz Kröniger für das pädagogische Fundament, das sie gelegt hatten. Die eigenen Kollegen hätten dann, so Kröniger weiter, die Schüler mit ihrem Wissen auf den Beruf vorbereitet. Gemeinsam habe man das durchgestanden, weshalb 97 Prozent der angetretenen Schüler heute Abend die Realschule erfolgreich abschließen könnten. Dabei verglich er die „Nochschüler“ der Jahrgangsstufe 10 mit einer Fußballmannschaft, die zu Beginn Spieler integriere und bei allen Unterschieden durch ihren Teamgeist gleich voranbringe in der Meisterschaft. Und deren Strategie hieß, den Klassenerhalt zu schaffen, auch wenn der eine oder andere Spieler mal auf die Reservebank müsse oder im Spiel stolpere. „Wir freuen uns mit euch“, so der Rektor, Schule sei soviel mehr als nur lernen und Noten. Nun falle ein „Sozialraum“ weg, wobei Kröniger den Absolventen viel Kreativität und Ideenreichtum bescheinigte. So sei dieser Sozialraum nicht nur genutzt worden um eine „No-End-Party“ zu feiern sondern sich kreativ einzubringen, wie sei es mit dem Abschlussstreich getan hätten. Nun aber dürften die Schüler ihren Erfolg feiern, so Kröniger, ehe es im Alltag, im Beruf, einer weiterführenden Schule oder in der Ausbildung weitergehe. Anschließend folgten traditionell die Ehrungen für die besten Absolventen. Dies waren: Simon Wohlfahrt, der mit der Note 1,08 die beste Prüfung gesamt und im kaufmännischen Bereich abgelegt hatte. Mit 1,41 schlossen Lisa Eicher und Isabell Eicher mit 1,50 ab. Ebenfalls sehr gute Noten erzielten Dominikus Bertl (1,54, techn. Bereich), Christina Riegger und Theresa Schwarz (1,54, Beste im sprachl. Bereich) sowie Johanna Resch (1,75, Beste im hauswirtschaftl. Bereich).

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