Tempo zählt

Zweite Gehwegkappe an Schongauer Kanalbrücke betoniert

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36 Meter weit kann der Arm der Betonpumpe ausgefahren werden und damit punktgenau den Beton verbringen.

Schongau – Am heutigen Freitag herrschte wieder Hochbetrieb an der Kanalbrücke. Zehn Mann waren im Einsatz, um die zweite Gehwegkappe zu betonieren. Mit dabei: ein fast schon futuristisch anmutendes Gerät.

Mit ausgefahrenen Seitenstützen und Teleskoparm hinterließ sie einigen Eindruck, die Förderpumpe, mit der Beton aus dem Mischer-Lkw genau an die Stelle verbracht wird, wo die Arbeiter diesen benötigen. Alles musste schnell gehen. Denn für den Teil der Brücke wurde ein spezieller Luftporenbeton verwendet, der schon nach 30 Minuten anzieht und abbindet.

Während der eine Trupp den Beton zwischen dem Eisengeflecht verteilt und per Rüttler verdichtet, muss der zweite die Fläche in drei Arbeitsschritten glätten. Knochenarbeit.

Gute drei Meter ist die Gehwegkappe breit, um die 60 Meter lang. Dazu mussten sechs Mischer den Beton aus Altenstadt ankarren. Zwischen sechs und acht Kubikmeter fasst so eine Mischertrommel. Wie am Ende der Gehweg über die Kanalbrücke aussehen wird, kann man jetzt schon an der Gegenseite erkennen. Dort ist in den vergangenen Tagen das grün gestrichene Geländer angebracht worden. 

hh

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