Nachfolger für Herbert Sieber:

Zweiter Kandidat will Prems Bürgermeister werden

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Auch in Prem gehen die Bürger an die Urne, um einen neuen Bürgermeister zu wählen. Dafür hat sich jüngst ein weiterer Kandidat in Stellung gebracht.

Prem – Am 11. Dezember hatten Premer im Rahmen der Aufstellungsversammlung die Möglichkeit, ihre Bürgermeister- und Gemeinderatswünsche zu äußern und über deren Reihenfolge für die Wahl im März abzustimmen. Nachdem Andreas Echtler sich gegen eine Aufstellung entschieden hatte, stand Michael Christa ohne Gegenkandidat für das Amt des Bürgermeisters fest. Bis jetzt – denn nach viel Zuspruch, der er erfahren habe, tritt der 25-jährige Echtler nun doch an.

„Mein Respekt vor dieser verantwortungsvollen Aufgabe ist riesig, weshalb ich mich vorerst entschied, mir als Gemeinderatsmitglied ein Bild des Aufgabenbereichs zu machen“, schildert Echtler den Hergang seiner Meinungsänderung. „Nach einem solch großartigen Zuspruch bei der Aufstellungsversammlung, in der ich die meisten Stimmen für den Gemeinderat erhalten habe, musste ich mir diese Entscheidung doch noch einmal überlegen“.

Zudem seien viele Mitbürger auf ihn zugekommen, die ihm ihre Unterstützung zusicherten. „Und familiär ist jetzt soweit auch alles geklärt.“ Er sehe sich als waschechten und stolzen Premer, der die Gemeinde im Herzen trage. „Bezüglich meines Alters konnte ich bereits mit mehreren ‚alten Hasen‘ sprechen und bin auf deren durchweg positiven Rückmeldungen stolz“.

Der 25-jährige Andreas Echtler hat es sich nochmal überlegt: Er fordert Michael Christa heraus.

Falls er auf Bürgermeister Herbert Sieber folgt, dem er eine „erfolgreiche Arbeit“ bescheinigt, wolle er Baugrund für junge Leute schaffen, sich dem Wegebau für Landwirtschaft sowie der Unterstützung des Vereinslebens widmen. „Nur durch ein solch vorbildliches und funktionierendes Vereinsleben, wie man es in Prem vorfindet, kann eine Gemeinde mit viel Lebensqualität überzeugen und ist somit attraktiv für Jung und Alt.“ Auch die Nahversorgung sowie die Schaffung von alters- und behindertengerechtem Wohnraum finden sich auf seiner Agenda.

Darüber hinaus strebt der Betriebswirt an, ein guter, fairer und vor allem unkomplizierter Partner für bestehende wie auch für neue Betriebe zu sein. „Regionale Unternehmen sind sehr wichtig für eine Gemeinde. Sie schaffen Arbeitsplätze und bringen ein nachhaltiges Einkommen in die Gemeindekasse, das notwendig für zukünftige Investitionen ist.“

Zur Person

Der 25-jährige Echtler ist gebürtiger Premer. Nach dem Abschluss der Realschule schloss er seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der HypoVereinsbank, als „Bayerns bester“ ab. Danach folgten duale Weiterbildungen wie der Wirtschaftsfachwirt (IHK), der Betriebswirt (IHK) und ein BWL-Studium in Kempten, das er im März 2020 beendet. Aktuell arbeitet er in der elterlichen Schreinerei und dem Fensterbauunternehmen Karl Sieber. Echtler ist Mitglied im Trachtenverein, im Trommlerverein und nachdem er bereits vier Jahre Kassier war, leitet er seit 2016 als 1. Vorstand den Sportverein mit seinen fünf Sparten.

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kb

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