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Zweites Schongauer Entenrennen am ersten Ferientag im Plantsch

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Von: Hans-Helmut Herold

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Entenrennen Schongau Plantsch 2022
Begeisterung an der Rennstrecke nach dem Start von der großen Wellenrutsche. Die Feuerwehr sorgt für reichlich Wassernachschub. © Herold

Schongau – Es sonnen sich an diesem Tag zwei Fragezeichen auf der Liegewiese im Plantsch: „Wer hat die schönste und wer hat die schnellste Badeente?“ Zum zweiten Mal luden der Rotary Club, die Freiwillige Feuerwehr und das Erlebnisbad ein, die kleinen im Vorfeld gestalteten Figuren vorzustellen oder als „Speedies“ auf den Rundkurs zu schicken.

Vor allem Kinder, die schon 2019 an der Premiere teilgenommen hatten, fieberten quasi auf diesen Samstag hin, der wegen Corona zwei Jahre auf sich warten ließ. Gleich eine Hammer-Veranstaltung am ersten Ferientag, das kommt natürlich an.

„Da müssen wahre Künstler am Werk gewesen sein“, erklärt Tara Lengfelder. Sie gehört zur dreiköpfigen Jury von Rotary Schongau, vor der sich 400 künstlerisch gestaltete Exem­plare aufreihen. „Jede Ente verdient eigentlich einen Preis“, so Martha Scherk, die eine gewisse Ordnung in den „Entenstall“ bringt. Doch nur sechs Exem­plare werden prämiert. Marianne Webers „Federente“ mit echten Flaum-Vogelfedern gewinnt. Ein Sonderpreis geht an Sabrina Exners Astronautenente, die gerade auf einem fernen Planeten landet. „Die ersten Zuschauer prägen sich die Rennstrecke ein, um Tipps an ihre Enten zu geben“, lenkt Rotarier und Stadionsprecher Hansi Gaisbauer den Blick dann aufs Rennen. Weil die Feuerwehr nach dem Aufbau der Rennstrecke und Bewässerung zu einem Verkehrsunfall alarmiert wurde, springen ihre Familien in die Bresche – das ist Einsatz.

Schönheitswettbewerb Entenrennen Schongau Plantsch
Sie hatten in den Augen der Jury die schönsten Enten dabei: Melanie Gattinger (zweiter Platz), Tanja Steigenberger (vierter und sechster), Marianne Weber (erster), Emil Engelmann (dritter) Sabrina Exner (Sonderpreis) und Dennis Mödl für Anita Niggl (fünfter Platz) (v. links). © Herold

Exakt 1.043 Rennenten starten in vier Vorläufen. „Finger weg, nicht anschubsen“, kommt von Gaisbauer. „Das darf doch nicht wahr sein, die schwimmt zurück“, kommentiert er das ein oder andere „Drama im Wasserkanal“.

Fritz Weinberger kniet am Ziel­einlauf und fischt die ankommenden Enten aus dem Wasser. 120 Meter haben die kleinen gelben Dinger bis dahin zurückgelegt. Nur die schnellsten kommen weiter.

Dann der Endlauf. Rennfieber ein letztes Mal. Wer bekommt neben Beauty-Siegerin Weber das zweite iPad? Nach knappen fünf Minuten angelt Weinberger die Siegerente aus dem Kanal, danach noch 49 weitere Exemplare. Schließlich sind 50 Preise zu vergeben. Der Beifall ist riesengroß, als Präsident Dr. Philipp Wagner von Rotary Schongau den ersten Preis übergibt: Die glückliche Gewinnerin ist Maya Kasch (10), die sich an dieses Entenrennen bestimmt immer erinnern wird.

Länger ins Plantsch

Mit Beginn der Sommerferien haben sich für den Rest der Sommersaison auch die Öffnungszeiten im Plantsch geändert. Wer abends eine Extra-Runde schwimmen oder einfach noch etwas länger bleiben will, hat nun die Gelegenheit dazu: Die Freibad- und die wettersichere Badewelt öffnen täglich von 9 bis 21 Uhr, teilt Vorstand Andreas Kosian mit. Ins Saunaland kommen Besucherinnen und Besucher täglich von 10 bis 22 Uhr. Montags findet allerdings bis zum Beginn der Wintersaison keine Damensauna mehr statt. Ab Dienstag, 13. September, geht das Plantsch dann in die jährliche Revisionsschließzeit.

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