Zwischen der Zugspitz- und der Bergwerkstraße

Viertes Baulandquartier in Peiting

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Von der Bergwerkstraße (vorn) bis zur Zugspitzstraße (hinten am weißen Haus) sind es 300 Meter; dazwischen soll ein kleines Baugebiet mit zwei Häuserzeilen und einer Erschließungsstraße geschaffen werden.

Peiting – Der Zugspitze ein bisschen näher sein als die anderen Bewohner im Kernort: Das können künftig einige Peitinger, wenn im Süden der bestehenden Siedlung zwei weitere Häuserzeilen ausgewiesen werden. Es geht dabei um einen 300 Meter langen Streifen zwischen der Zugspitzstraße und der Bergwerkstraße.

Damit entsteht nach den kleinen Baugebieten am Hochweg in der Lexe, nach der Drosselstraße und am Bachfeld nun ein viertes Quartier, wo Bauland geschaffen werden kann. Bürgermeister Michael Asam berichtete, dass der Eigentümer des Grundstücks auf die Gemeinde zugegangen sei.

Zwei Entwürfe

Der Streifen, wo von West nach Ost zwei Häuserzeilen möglich sind, ist gut einen Hektar groß. Marktbaumeister Fabian Kreitl hatte zwei Entwürfe präsentiert. Die erste Variante sah 13 Baukörper vor, „um das Maximum an Bauplätzen herauszuholen“. Die meisten waren Doppelhäuser.

In einem zweiten Vorschlag des Marktbaumeisters waren es nur Einzelhäuser – 18 an der Zahl. Die Meinungen im Ferienausschuss des Gemeinderates waren unterschiedlich. Letztlich war eine Mehrheit im Gremium für eine Mischung aus beiden Varianten. Das heißt, es kommt zu einer Lösung, wo sich Einzel- und Doppelhäuser abwechseln. Wohnanlagen werden dort keine errichtet.

Ende des Ausblicks

Noch dürfen sich die Bewohner der Blumenstraße über einen gänzlich freien Blick Richtung Süden freuen. Wie nur wenige andere Hauseigentümer in der Marktgemeinde werden sie die grüne Wiese vor ihren Gärten als bevorzugte Lage zu schätzen wissen – vor allem deswegen, weil die jahrelang unverstellte Aussicht schon 2021 oder 2022 ein Ende haben kann. 

jj

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