Stadtfest in Sonthofen

Sonthofen in Partylaune

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"Aufwärmen" auf dem Oberallgäuer Platz. Die Jugendblaskapelle stimmte aufs Stadtfest ein.
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"Aufwärmen" auf dem Oberallgäuer Platz. Die Jugendblaskapelle stimmte aufs Stadtfest ein.
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Zug vom Oberallgäuer Platz zum Bräumarkt.
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Zug vom Oberallgäuer Platz zum Bräumarkt.
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Zug vom Oberallgäuer Platz zum Bräumarkt.
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Die Jugendblaskapelle passierte bei ihrem Zug vom Oberallgäuer Platz zur Bühne am Bräumarkta, auf der die Eröffnung des Stadtfestes stattfand, auch den Wochenmarkt. Die Besucher des Wochenmarktes waren sichtlich überrascht, als die Nachwuchsmusiker – fast alle in Fußballtrikots, wegen der Bürgermeister-Wette – die Stände passierten.
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Marc Wenz vom Allgäu Outlet (hinten von links), Moderator und Sportreferent Christian Feger und Erster Bürgermeister Christian Wilhelm bei der Eröffnung des Stadtfestes – im Vordergrund die Jugendblaskapelle.
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Marc Wenz vom Allgäu Outlet, Moderator und Sportreferent Christian Feger und Erster Bürgermeister Christian Wilhelm bei der Eröffnung des Stadtfestes.

Sonthofen in Partylaune! Auch wenn Bürgermeister Christian Wilhelm seine Wette zum Stadtfest verloren hatte, ließen es sich die Sonthofer nicht nehmen, beim Stadtfest bis tief in die Nacht friedlich zu feiern.

Das Stadtfest zog am Samstag wieder unzählige Menschen in die Innenstadt. Vor allem am Abend war Sonthofen zum Bersten voll. Bis zu 35 000 Besucher feierten bis spät in die Nacht. Auch das Wetter spielte in diesem Jahr wieder mit: Nicht zu heiß und nicht zu kalt, aber vor allem trocken. Der Regen setzte erst nach dem offiziellen Ende des Stadtfestes um 2 Uhr ein.

Auch in diesem Jahr hatte Sont­hofens Bürgermeister Christian Wilhelm wieder eine Wette mit Marc Wenz vom Allgäu Outlet abgeschlossen: Würde er es schaffen, 500 Leute in Fußballtrikots zur Eröffnung des Stadtfestes zusammenzutrommeln? Er schaffte es nicht; „nur“ 185 Trikotträgerinnen und Trikotträger kamen am Samstag zur Eröffnung, darunter die Jugendblaskapelle und mehrere Stadtratsmitglieder. Seinen Wetteinsatz, eine Trainingseinheit mit dem Inklusionssteam des FC Sonthofen, wird Wilhelm bald einlösen. Zur Überraschung der Besucher der Stadtfesteröffnung schwang dann auch nicht der Bürgermeister den Hammer beim Bieranstich.

Nachdem Sonthofens Erster Bürgermeister Christian Wilhelm die diesjährige Stadtwette gegen Marc Wenz vom Allgäu Outlet verloren hatte – statt der geforderten 500 Personen mit Fußballtrikots waren nur 185 zur Eröffnung gekommen – überließ er dem Sieger der Wette den tradtionellen Bieranstich auf der Bühne am Bräumarkt. Marc Wenz schlug sich denn auch tapfer und schaffte es, mit nur vier Schlägen das Fass anzuzapfen. Im Anschluss bedankte sich Wilhelm bei dem langjährigen Hauptverantwortlichen für die Organisation des Stadtfestes, den scheidenden Leiter des Fachbereiches Sport und Veranstaltung, Helmut Maier. Maier habe das Stadtfest zu dem gemacht, was es heute ist.

Größer als in den letzten Jahren, mit „Ruheoasen“ zwischendurch und veränderten Bühnenstandorten präsentierte sich das Stadtfest am Samstag. Die Besucher zeigten sich auch mit den Veränderungen zufrieden, und sämtliche Bühnen waren den ganzen Tag über gut besucht, vor allem die Konzerte am Abend zogen die Menschen in Massen an. Tagsüber standen am Oberallgäuer Platz die Kinder im Mittelpunkt, die sich an den Mitmachstationen der ASJ-Verbände im Kinderland ausprobieren konnten. Auf der Bühne am Rathausplatz zeigte der Trachtennachwuchs beim „Tag der Trachtenjugend“ sein Können. Die Stände mit Essen und Trinken waren den ganzen Tag über bei den Besuchern gefragt, und auf dem „Dancefloor“ hinter dem Rathaus konnte am Abend die Jugend zu DJ-Klängen tanzen.

Sämtliche Bühnen, Stände und weitere Aktionen wurden auch in diesem Jahr wieder von den Sonthofer Vereinen und Sonthofer Gastronomen organisiert. Ohne deren Engagement, so Bürgermeister Christian Wilhelm bei der Stadtfesteröffnung, sei das Stadtfest in dieser Form nicht zu realisieren.

Insgesamt verlief das Stadtfest sehr friedlich, alle bis Redaktionsschluss vorliegenden Einsatzberichte sprechen von einem ruhigen und friedlich verlaufenen Stadtfest, „für den Massenansturm sehr erfreulich“, so Helmut Maier von der Stadtverwaltung.

eva

 

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