"Wichtige Stütze" im Wahlkampf

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Unterbezirksvorsitzender Markus Kubatschka (v.l.), Katharina Schrader, SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidatin, Vorsitzender Ludwig Faber, Beisitzerin Gertraud Faber, stellvertretender Vorsitzender Erwin Engel und Beisitzer Michael Giftakis bei der Konferenz der AG 60plus.

Oberallgäu – Bei der Neuwahl des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft 60plus im Unterbezirk Allgäu-Bodensee, die kürzlich im gut besuchten Gasthaus Engel in Immenstadt stattfand, wurde der Vorsitzende Ludwig Faber im Amt bestätigt.

Die SPD-Bundestagskandidatin Katharina Schrader nahm als Gast im Rahmen eines kurzen Statements Bezug auf die Rentenpolitik. Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Markus Kubatschka lobte zu Beginn der Konferenz die Zusammenarbeit mit der AG 60plus, die erst im Dezember 2010 im Allgäu-Bodenseekreis gegründete worden war. Speziell die Veranstaltung zur Patientenverfügung mit Ulrich Graf vom Lebenshilfebetreuungsverein Kempten bot den vielen Besuchern ein wichtiges Diskussionsforum. In ihrer Rede war sich Katharina Schrader sicher, dass das Thema Rente auch im Wahlkampf eines der wichtigen Themen sein wird. Sie forderte Sicherheit für die jetzigen und auch für die kommenden Rentner. Damit dies aber garantiert werden könne, pochte sie im wesentlichen auf zwei Dinge: der Mindestlohn sei eine wichtige Voraussetzung, dass die spätere Rente für das Leben reiche, da dann zuvor auch genügend in die Rentenkasse einge- zahlt würde. Außerdem sprach sie sich gegen eine weitere Privatisierung aus. Die Solidarrente sollte durch das Steuer- system finanziert werden. Bei der anschließenden Wahl wurde Ludwig Faber aus Waltenhofen im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Erwin Engel aus Lindau und Udo Himmel aus Immenstadt. Als Beisitzer wurden gewählt: Gertrud Bär-Häberle und Michael Giftakis (beide Lindau), Gertraud Faber (Waltenhofen) und Edgar Schamberger (Immenstadt). Zum Abschluss betonte Kubatschka die Bedeutung der AG 60plus, die in vielen Unterbezirken eine wichtige Stütze bei den kommenden Wahlkämpfen sei, und freute sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

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