"Schbängli" für "Kilian": Filmpreis für Albert-Schweitzer-Schule

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Lehrer Dieter Boldt (von links) und die beiden Schüler Nils Ruscher und Kilian Klaibe.

Sonthofen – Mit zwei Filmen war die Film-AG der Albert-Schweitzer-Schule auf den 40. Filmtagen Bayerischer Schulen in Gerbrunn bei Würzburg vertreten. Der Film „Franzi“ lief im Horizonte-Programm des Filmfestes.

Hier wurde in verschiedenen Spielszenen das Leben einer Schülerin dargestellt, die immer tiefer in die Computerspielsucht abgerutscht ist, bis sie schließlich völlig isoliert und ohne Freunde da steht.

Der Film „Kilian“ schaffte es in das Hauptprogramm des Festivals und kann sich damit zu den Landessiegern zählen. In dem kurzen Dokumentarfilm berichtet der Schüler Kilian über sein Hobby, das Biken. Durch abwechslungsreiche Kameraeinstellungen erfährt der Zuschauer sehr lebendig, was für Kilian dieses Hobby ausmacht. Durch die perfekte Mischung – der Einblick in Kilians Leben ist nicht zu intim aber auch nicht zu sachlich – überzeugte der Film die Festivalsjury und bekam den Förderpreis „Schbängli“ verliehen. Diesen konnten Kilian Klaiber und Nils Ruscher , die mit dem Filmgruppenleiter Dieter Boldt nach Gerbrunn gereist waren auf der großen Bühne des Festivals entgegen nehmen.

Die Filmgruppe der Albert-Schweitzer-Schule besteht seit drei Jahren und wurde durch die Unterstützung des Fördervereins der Schule überhaupt erst ermöglicht. Im vergangenen Jahr war vor allem auch die dokumentarische Begleitung der Malaktion von Martin Baltscheit in der Mensa der Schule ein Höhepunkt der Arbeit. Der Film ist wie auch der Film Kilian auf der Homepagewww.ass-sf.de verlinkt.

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