Eine ausgesprochen starke Marke

Urlaub auf dem Bauernhof: "Mir Allgäuer" präsentiert neuen Katalog

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Angelika Soyer (links), die Vorsitzende „Mir Allgäuer e.V., und Michaela Lang (2. Vorsitzende) präsentieren den neuen „Mir Allgäuer-Gastgeberkatalog 2017/2018“.

Oberallgäu – Mit neuem Schwung und dem neuen Gastgeberkatalog 2017/18 startet der Verein „Mir Allgäuer – Urlaub auf dem Bauernhof e.V.“ in die aktuelle Saison. Schon auf der „Grünen Woche“ in Berlin will „Mir Allgäuer“ erneut Flagge zeigen und das erfolgreiche Urlaubssegment professionell darstellen.

„In der Milchpreiskrise hat sich gezeigt, wie wichtig dieses zweite Standbein für die landwirtschaftlichen Betriebe ist“, erinnerte Angelika Soyer, die Vorsitzende des Vereins „Mir Allgäuer“. Es sei eine tolle und wichtige Einkommensalternative. Der Verein war im Jahr 2003 gegründet worden, um Urlaub auf dem Bauernhof professioneller zu vermarkten. Rund 500 zumeist kleinere Betriebe aus den Landkreisen Lindau, Ober-, Ost- und Unterallgäu sind inzwischen Mitglied der Anbietergemeinschaft.

Die in den Katalog aufgenommenen Bauern- und Landhöfe sind allesamt nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes zertifiziert. Die meisten Höfe können 3 oder 4 Sterne aufweisen. Seit 2013 werden die Betriebsarten „Bauernhof“ (bewirtschafteter Hof mit erlebbarer Landwirtschaft) und „Landhof“ (still gelegter Hof, meist werden noch wenige Tiere gehalten) unterschieden. Mehr als die Hälfte der Ferienhöfe bieten Spezialangebote wie Natur/Aktiv­hof, Alpenwellnesshof, Kräuterlandhof, Kinderbauernhof und Reiterhof.

Im Katalog und auch im neu gestalteten Internetauftritt www.mir-allgaeuer.de wird mit ansprechenden authentischen Bildern geworben. Es gibt zudem auch interessante Themenseiten, die Lust auf Bauernhofurlaub machen sollen, wie Alpgenuss, Brauchtum und Tradition sowie „eMOORtionen-Höfe“.

„Für jeden Gast ist das richtige Urlaubsangebot dabei“, resümierte Angelika Soyer. So könnte die Anbietergemeinschaft auf stolze 2,5 Millionen Übernachtungen zurückblicken.

Der „Mir Allgäuer“-Verein hat neben der professionellen Vermarktung auch die Qualitätssteigerung und -sicherung im Blick. Die Mitgliedsbetriebe verstünden sich als eine „bäuerliche Selbsthilfevereinigung“, so Soyer.

„Nicht der Gast hat ein Problem, sondern wir. Wir müssen Probleme bei unseren Mitgliedsbetrieben durch Qualitätschecks erkennen und zielführend beraten“, so die Vereinsvorsitzende zu den Ansprüchen des Zusammenschlusses. Auf Messen wie der Grünen Woche in Berlin könnten sie dank ihrer hohen Standards ihre Qualitätsmarke „Urlaub auf dem Bauernhof im Allgäu“ selbstbewusst präsentieren. „Eine Marke, um die wir bayernweit beneidet werden“, freute sich die „Allgäu-Botschafterin“ Angelika Soyer. Die neuen Kataloge sind erhältlich bei Gästeämtern, Tourist-Informationen der Region, bei Werbepartnern und auf Messen.

Hans Ehrenfeld

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