Schlagkräftiger Verbund

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Gerade einmal zehn Jahre alt, und doch eine Erfolgsgeschichte. Die AllgäuPflege gGmbH, der „operative Zusammenschluss“ von mehreren traditionellen Allgäuer Stiftungen im Landkreis, konnte zum zehnjährigen Bestehen eine positive Zwischenbilanz ziehen. Hochaktiv und professionell agiere die Gesellschaft.

Die im Jahr 2009 aus der Taufe gehobene AllgäuPflege verstand sich als „operative Basis“ der Stiftungen. Nicht, um an Stelle der bisherigen Einrichtungen zu treten, sondern vielmehr, um deren Möglichkeiten auf dem Markt der Altenpflege- und Betreuungsangebote zu verbessern, wirtschaftliche Strukturen zu optimieren und Abläufe zusammenzuführen, betonte Geschäftsführer Ulrich Gräf. Erste große Herausforderungen waren zunächst der Neubau des Spitals in Sonthofen, wenig später in Blaichach und im Jahr 2013 dann die Erneuerung des Spitals in Immenstadt. Immer seien innovative Wohn- und Lebenskonzepte umgesetzt worden. „Wir haben viele Hausaufgaben erledigt“, sagte Gräf und danke der engagierteren, motivierten Mannschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er sei stolz, in dieser Mannschaft arbeiten zu dürfen. Immenstadts Altbürgermeister Gerd Bischoff erinnerte an die Geschichte und den Auftrag der Stiftungen, die schließlich die AllgäuPflege bildeten. „Es waren auch soziale Zentren. Sie agierten aber lange nebeneinander her, oft in Konkurrenz miteinanander.“ Die neue Gesellschaft habe ihren Auftrag nicht nur erfüllt, so Bischoff, sondern da und dort auch „Duftmarken“ gesetzt, sprich: neue Maßstäbe geschaffen. „Die AllgäuPflege hat sich einen Namen gemacht in zeitgemäßer Altenpflege.“ Sorge bereite ihm allerdings die finanzielle Ausstattung der Stiftungen, ergänzte der Stiftunsgvorstand der Gräflich Königsegg-Rothenfels‘sche Spitalstiftung Immenstadt. In den zurückjliegenden Jahren habe die AllgäuPflege „eine Reihe von Meilensteinen“ gesetzt, so der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz. Ambulante Pflege, betreutes Wohnen, Pflegeberatungsstelle, nannte Klotz als Beispiele für das aktive Herangehen der neuen Gesellschaft. Stehenbleiben gebe es beim Thema Altenpflege nicht, stellte Klotz fest und verwies auf die demografische Entwicklung und den akuten Fachkräftemangel in der Branche. Pragmatische Lösungen seien wohl zielführend. Am 1. Januar 2009 schlossen sich traditionsreiche Allgäuer Stiftungen zusammen: Die Kreisspitalstiftung Kempten, die Gräflich Königsegg-Rothenfels‘sche Spitalstiftung Immenstadt sowie die Domprobst Wenger und Bischof Friedrich II. Graf von Zollern’sche Dis­triktspitalstiftung Sonthofen. Unter dem Dach der AllgäuPflege gGmbH führen sie seither mit vereinten Kräften ihre soziale Arbeit fort. Die gemeinnützige Gesellschaft ist heute verantwortlich für 313 stationäre Pflegeplätze in Sonthofen, Immenstadt, Altusried und Blaichach sowie für über 100 betreute Wohnungen, zwei Ambulante Pflegedienste, eine Tagespflege sowie eine Beratung für pflegende Angehörige.

gts

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