Zum Wohle der Kinder

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Als gutes Team stellt sich die neue Vorstandschaft beim Kinderschutzbund Sonthofen vor. Es freuen sich auf die gemeinsame Arbeit und hoffen auf künftige Unterstützung zum Wohle von Kindern und Familien (von links) Schriftführerin Nadine Koop, stellvertretende Vorsitzende Anke Wilhelm, Vorsitzende Anita Walter und Paul Hoeter, Schatzmeister.

Sonthofen – Bei der Mitgliederversammlung des Kinderschutzbundes Sonthofen wurden einstimmig Anita Walter zur ersten Vorsitzenden und Anke Wilhelm zu ihrer Stellvertreterin gewählt. Im Amt bestätigt wurden Paul Hoeter als Schatzmeister und Nadine Koop als Schriftführerin.

Beisitzer sind Renate Rädler, Monika Acksteiner, Stefanie Zeitler, Daniela Mayer und Monika Fein, Kassenprüfer sind Elfriede Volkmann und Gisela Wegenke. 

Anita Walter trug als Stellvertreterin von Bernhard Winkler den Tätigkeitsbericht vor. Zwar hätte sich in den über 35 Jahren, während der man sich in Sonthofen für das Wohl der Kinder und deren Familien engagiert, die Problemstellung vielfach verändert, dennoch habe eine der Grundaussagen von damals noch immer Gültigkeit: Kinder brauchten heute wie damals Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit für ein gutes körperliches, geistiges und seelisches Gedeihen. 

Das vermittelten die seit Jahren gefragten Kurse „Starke Eltern, starke Kinder” ebenso wie das freiwillige Lesetraining für Grund- und Mittelschüler. Für Kinder mit Migrationshintergrund gibt es Nachhilfeunterricht von ehrenamtlichen Helfern und für das Frühstücksprojekt an zwei Grundschulen, das von verschiedenen Firmen unterstützt wird, engagieren sich einmal wöchentliche Helfer, deren Dank die Freude des kleinen Volkes am unterhaltsamen Tagesbeginn ist. 

Viel Zeit und Einfühlungsvermögen erfordern die Einzelfallregelungen, die meist im Kontakt mit Ämtern, Schulen, Arbeitgebern oder Vermietern erfolgen. Ein besonderes Dankeschön von Anita Walter gab es für Schatzmeister Paul Hoeter für die Pflege der KSB Homepage www.kinderschutzbund-sonthofen.de

Dank eines großzügigen Spendenaufkommens und des konsequent ehrenamtlichen Einsatzes aller aktiven Mitglieder entstünden dem Verein minimale Verwaltungs- und Personalkosten, so dass die Finanzierung der diversen Projekte auch im abgelaufenen Jahr gesichert war, so Hoeter in seinem Kassenbericht. 

Von anhaltender Nachfrage bei den Elternkursen berichteten Andrea Martin-Heid und Stefanie Zeitler. Die Ausgabe von Gutscheinen an die Wöchnerinnen in der Klinik durch den Landkreis, habe das Interesse an den Kursen vermehrt. In den Kursen (Kleinkinder, 4- bis 10-Jährige und Jugendliche) gehe es um die Erziehung zur Gewaltfreiheit, das Überdenken des eigenen Handelns, die elterliche Vorbildfunktion, das bewusste Wertevermitteln und das sinnvolle Grenzensetzen. Theorie und Erfahrungsbeiträge ergänzten sich. 

Durchweg positive Ergebnisse, die auch durch die Schulen bestätigt werden, erzielt das Lesetrainer-Projekt. Organisatorin Andrea Martin-Heid berichtete, wie sich Schüler der Mittelschule und seit 2010 auch der Grundschulen mit Leseschwächen einmal wöchentlich mit einem ehrenamtlichen Lesetrainer treffen, um selbst gewählte Texte zu lesen und zu verstehen. Die Erfahrung, dass sich jemand nur für sie Zeit nähme, sei für viele Kinder neu und stärke deren Selbstvertrauen, die Freude am Lesen und auch den Mut, laut in der Klasse vorzulesen. Zur Zeit kümmern sich 30 Lesehelfer um etwa 40 bis 50 Kinder.

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