Auf dem Weg zur Radstadt Sonthofen

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Die Delegation bei ihrer „Spritztour“ durch Sonthofen.

Sonthofen – Sonthofen möchte auf dem Weg zur „Radstadt Sonthofen“ Mitglied bei der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.“ werden, so ein Beschluss des Stadtrates. Eine Delegation der AG kam nun zu einer Vorbesichtigung in die Kreisstadt.

Auf dem Weg zur „Radstadt Sonthofen“ möchte die Kreisstadt Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen Bayern e.V.“ werden, um hier eine Vernetzung und möglichst viele Synergieeffekte mit den bereits in der Arbeitsgemeinschaft gebündelten Gemeinden und Städten zu erreichen. Eine Delegation der Arbeitsgemeinschaft kam nun nach Sonthofen zu einer Vorreise – einerseits um die von der Stadt eingereichten Bewerbungsunterlagen zu besprechen, andererseits um sich einen Einblick über die vorhandene Infrastruktur zu verschaffen. Nach einem umfassenden Austausch im Rathaus befuhr die Delegation, geführt von Stadtrat und Umweltreferent Michael Borth, aus Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft, des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC, der Polizei sowie des „Netzwerks fahr Rad“ per Rad die Innenstadt zur Besichtigung neuralgischer Stellen.

Im Rahmen der Abschlussbesprechung im Rathaus betonte der stellvertretende Geschäftsführer der AG, Joachim Kaluza, dass er aufgrund der Besichtigung und der Bewerbungsunterlagen der Stadt eine Empfehlung aussprechen werde, die Stadt als Mitglied in die AG aufzunehmen. Dieser Auffassung schloss sich auch Johannes Ziegler von der Obersten Baubehörde des Innenministeriums an, der in Sonthofen „gute Ansätze, aber natürlich auch Verbesserungspotential“ sehe, was die Fahrradfreundlichkeit betrifft. Grundsätzlich ginge es darum, die Bedingungen „für Radfahrer, Fußgänger und den motorisierten Verkehr so zu verbessern, dass ein sicheres Miteinander gewährleistet sei“. Walter Radtke, stellvertretender Landesvorstand des ­ADFC und Hermann Schaf­roth vom Kreisverband Kempten-Oberallgäu vertraten die Positionen des ADFC.

Die Stadt hat nun drei Jahren Zeit, den Schlussbericht der Delegation mittels geeigneter Maßnahmen in die Tat umzusetzen. Danach findet eine Hauptbereisung statt, die die Umsetzung der Maßnahmen prüft. Sind diese im Sinne der AGFK Bayern, wird Sonthofen als Vollmitglied in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen.

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