Fairer Landkreis Oberallgäu

Die Teilnehmer am Fairtrade-Treffen: Bergit Burgstaller-Hornbacher (unten von links), Renate Schiebel, Petra Wilhelm, Franziska Geyer, sowie, mittlere Reihe von links, Christine Übelhör, Katrin Agerer, Sarah Diehm, Andrea Buhl und, obere Reihe von links, Harald Dreher und Axel Hüttenrauch.

Sonthofen – Auf Einladung der Fairtrade-Steuerungsgruppe Sonthofen trafen sich Vertreter der Gruppen aus Oberstdorf, Immenstadt und Bad Hindelang im Sonthofer Rathaus.

Am Gespräch nahmen auch Vertreter der Ökomodellregion Allgäu teil. Ziel des Treffens waren der Austausch der Gruppen untereinander, Erarbeitung von Synergien und das Aufleben der Idee eines Fairen Landkreises.

Sonthofen als 9. Fairtradestadt Deutschlands hat sich vor Jahren bereits das Ziel, einen Fairen Landkreis Oberallgäu zu erreichen, auf die Fahnen geschrieben. Mittlerweile sind weitere Kommunen Fairtradegemeinde geworden bzw. haben sich auf den Weg gemacht. Axel Hüttenrauch, Mitglied der Gruppe in Immenstadt und aktiver Verfechter der gemeinsamen Idee, findet es gut, dass das Thema eine neue Dynamik bekommt. 2014 hat der der Kreistag den Beschluss gefasst, sich als Fairer Landkreis zu bewerben, wenn mindestens zwei Drittel aller Allgäuer Einwohner in einer Fairtradekommune leben. Für die Bewerbung Fairer Landkreis werden zwei Drittel der Einwohner des Landkreises, also rund 100 000 Menschen benötigt, die in Fairen Gemeinden leben. Der Arbeitskreis wird sich regelmäßig treffen, um Ideen für die Umsetzung der Idee „bio-regional, fair“ zu entwickeln. Dabei gilt es, gute Projekte zu duplizieren, sich gegenseitig zu informieren und zu unterstützen. Weitere Netzwerke sollen im Sinne der guten Sache gebildet werden.

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