Ausgangsbeschränkungen in Österreich werden zum 30. April aufgehoben

Österreich hebt Ausgangsbeschränkungen auf: Wie geht es im Kleinwalsertal weiter?

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Kann der Tourismus im Kleinwalsertal bald wieder starten?

Nach fast sieben Wochen entscheidet Österreich die Ausgangsbeschränkungen aufzuheben. Da die Neuinfektionen stabil niedrig bleiben, sieht die Österreichische Politik keinen Anlass die Beschränkungen weiter aufrecht zu erhalten. Dies teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Dienstag, 28. April, in Wien mit. 

Heute morgen hat die österreichische Regierung bekannt gegeben, dass die derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen zum 30. April aufgehoben werden.

Ab 1. Mai sind Versammlungen mit bis zu 10 Personen erlaubt. Ebenfalls ab dem 1. Mai dürfen die Geschäfte in Österreich wieder öffnen. Ab dem 15. Mai folgt die Öffnung der Gastronomie unter Auflagen. Es dürfen maximal vier Erwachsenen zuzüglich Kinder an einem Tisch sitzen. Zwischen den Tischen muss ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden. Die Restaurants dürfen nur zwischen 6 Uhr morgens und 23 Uhr abends öffnen. Das Personal muss Mundschutz tragen, Gäste jedoch nicht. Eine freie Platzwahl sei nicht möglich und die Gäste sollen ihre Tische unbedingt vorab reservieren. Hotels, Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen wie z.B. Schwimmbäder dürfen in Österreich ab dem 29. Mai wieder öffnen.

Allerdings gilt weiterhin eine Maskenpflicht in Geschäften und im Nahverkehr. Zudem muss man zu jeder anderen Person einen Meter Abstand halten, sofern diese Person nicht im selben Haushalt wohnt.

Ab wann sind Urlaubsreisen zwischen Deutschland und Österreich wieder möglich?

Ab wann Urlaubsreisen zwischen Deutschland und Österreich wieder möglich sind, ist laut der Tourismusministerin noch nicht entschieden. "Wir werden nur dort Möglichkeiten der Reisefreiheit und teilweisen Öffnung der Grenzen ermöglichen können, wo Infektionszahlen niedrig sind und sich ähnlich gestalten wie in Österreich", sagte Elisabeth Köstinger (ÖVP) am heutigen Dienstag. "Das ist in Tschechien und auch in Deutschland der Fall. Aber das wird noch eine Diskussion in der Zukunft sein."

Bürgermeister Andi Haid drängt auf Grenzöffnung

Der Kleinwalsertaler Bürgermeister Andi Haid gab bereits Ende letzter Woche bekannt, dass er sich intensiv für eine baldige Grenzöffnung einsetzt. Nach wie vor gibt es beim Grenzübergang an der Walserschanze kein Durchkommen ohne entsprechende Genehmigungen. Über eine Ausnahmeregelung für das Kleinwalsertal müssen die Deutsche und Österreichische Regierung entscheiden. Für eine Grenzöffnung zwischen Kleinwalsertal und Allgäu benötigt es ein bilaterales Abkommen zwischen Österreich und Deutschland. Im Hinblick auf die heute bekannt gegeben Lockerungen in Österreich hoffen vor allem die Tourismusbetriebe im Kleinwalsertal auf eine baldige Einigung.

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