Tabuthema Depression

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Sonthofen – Mit dem Tabuthema „Depression“ befasst sich derzeit die Austellung „LebensBilderReise“ im Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen.

Anhand von Bildern, die unter Depression leidende Patienten geschaffen haben, und authentischen Erzählungen zeigt die Ausstellung, wie Depressionen erlebt werden und wie Auswege daraus gefunden werden können. Ziel der Ausstellung sei es, so der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, bei der Eröffnung, zu zeigen was Depression bedeute, wie man damit umgehen könne und welche Wege der Therapie erfolgversprechend seien. Allein in Deutschland gebe es vier Millionen Menschen, die unter Depressionen litten. Etwa fünf Prozent davon seien suizidgefährdet. „Es geht um Aufklärung und darum, Verständnis zu wecken und aufzuzeigen, wie Menschen mit Depressionen geholfen werden kann.“ Klotz ermunterte bei der Ausstellungseröffnung, Betroffene im Freundes-, Kollegen- und Bekanntenkreis frühzeitig auf bewährte fachliche Hilfsangebote hinzuweisen. Wertvolle Arbeit dazu werde etwa am Bezirkskrankenhaus Kempten geleistet, so Klotz weiter. Die vom Bayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung konzipierte Ausstellung stellt in Bild und Ton Menschen mit einer Depression vor – und wie sie es geschafft haben, wieder gesund zu werden oder den Krankheitsverlauf zumindest abzumildern. Die Ausstellung ist bis Montag, 26. März, im Foyer des Landratsamtes in Sonthofen zugänglich von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis12 Uhr, sowie montags von 13.30 bis 17 Uhr, und am Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 16 Uhr).

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