Dialektpreis für Leo Hiemer

Kürzlich wurde im Kaisersaal der Münchner Residenz erstmals der Dialektpreis Bayern verliehen. Die Staatsminister Ludwig Spaenle (links) und Markus Söder (rechts) zeichneten acht Preisträger aus den bayerischen Regierungsbezirken aus, außerdem überreichten sie zwei Sonderpreise. Über den Preis für den südlichen Regierungsbezirk Schwaben / Allgäu durfte sich der Autor und Filmemacher Leo Hiemer (2. von rechts) aus Kaufbeuren freuen.

Oberallgäu – Heuer wurden zehn Personen oder Projekte mit dem „Dialektpreis Bayern“ ausgezeichnet. Der von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Heimatminister Dr. Markus Söder verliehene Preis würdigt besondere Verdienste im Bereich Dialektpflege. Für das Allgäu wurde  Leo Hiemer ausgezeichnet.

und gelebte Kultur. Die Preisträger tragen durch ihr Schaffen und ihre Projekte dazu bei, dass Dialekt aktiv gepflegt wird und bereichern damit unsere Kulturlandschaft nachhaltig. Sie zeigen, dass Mundart und ihre Pflege nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft im Freistaat genießt. Dieses Engagement würdigen wir nun mit dem Dialektpreis Bayern“, betonte Minister Spaenle.

Heimatminister Söder hob hervor: „Bayern ist mit seiner Natur, seiner Kultur, seiner Tradition und seinem besonderen Lebensgefühl auf der ganzen Welt berühmt und schon fast zu einem Synonym für Heimat geworden. Zur Heimat gehört vor allem der heimische Dialekt – die Heimatsprache. Sie gibt das vertraute Gefühl der Verbundenheit und Zusammengehörigkeit. Die Preisträger tragen dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten.“

Für jeden Regierungsbezirk ist grundsätzlich eine eigene Auszeichnung vorgesehen. In Bezug auf Schwaben werden für die Sprachregionen Allgäu und Nord-/Mittelschwaben jeweils separate Preise vergeben. Für ihre individuellen Leistungen für die Mundartpflege werden zudem zwei Sonderpreise durch die beiden Staatsminister verliehen.

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