Auszeichnung für Spitzenleistung

Stolz auf die Athleten der Stadt zeigte sich Bürgermeister Hubert Buhl (von rechts) bei der Sportlerehrung mit Werner Rumohr vom 1. FC Sonthofen und den Goldmedaillen-Sportlern Nadine Rider, Anita Schillionger und Andree Kielholtz. Fotos: Josef Gutsmiedl

Premiere in der neuen „Werbe Blank Sports Arena“. Erstmalig fand die Sportlerehrung der Stadt Sonthofen in der neuen „Trendsporthalle“ statt. Mehr als 100 Sportlerinnen und Sportler wurden dabei für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Deutlich wurde dabei wieder einmal: Sonthofen ist ein „gutes Pflaster“ für den Breiten- und Leistungssport. Die große Anzahl der Geehrten spiegele nicht zuletzt die gute Arbeit von Trainern und Betreuern in den vielen Sportvereinen wider, würdigte Bürgermeister Hubert Buhl das Engagement der Vereine.

Dass sich in der „Sportstadt Sonthofen“ eine Menge tut in Sachen Sport unterstrich nicht nur Bürgermeister Hubert Buhl. Helmut Maier konnte nicht nur für den Fachbereich Sport auf ein ganzes Paket an kleinen und großen Sportveranstaltungen und -angeboten verweisen. Maier kennt einige „Events“ aus eigener Erfahrung als aktiver Rad- und Laufsportler. Feste „Größen“ in Sonthofen sind inzwischen Radsport-Veranstaltungen wie das Stöcklerennen oder die Tour Transalp und die Craft Bike Germany mit dem Etappenort Sonthofen. Viele „Fußgänger“ ziehen der Frühlingslauf, der Citylauf oder der Allgäu Panorama Marathon an. Und die Sonthofer Volleyballerinen, die Handballer und nicht zuletzt die Eishockey-Teams machen „von sich Reden“. Oder die neue Truppe des Allgäu-Outlet Raceteams, die 16 Läufer bei Laufwettkämpfen ins Rennen schickt. „In der Stadt sind 30 Sportvereine aktiv mit rund 6500 Mitgliedern“, brachte Helmut Maier das Sportgeschehen auf den Punkt. Dazu kommen noch etwa 600 Mitglieder in den Schützenvereinen. „Die Vereine leisten eine sehr intensive Jugendarbeit“, sagte Maier in seiner Bilanz. Eine Leistung, die auch Bürgermeister Buhl mit der jährlichen Sportlerehrung gewürdigt wissen will: „Eine Wertschätzung seitens der Stadt und des Stadtrates; eine Würdigung auch der Arbeit der Trainer und Betreuer.“ 117 Sportlerinnen und Sportler wurden diesmal mit den Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der Stadt ausgezeichnet oder mit Urkunden gewürdigt. Eine eigene Satzung legt fest, welche Kriterien zu erfüllen sind. Gold etwa gibt es für Teilnahme an Olympischen Spielen, Welt- und Europa- meisterschaften. Heuer stießen sieben Athleten in den Kreis der Goldmedaillen-Kandidaten. Der Segler Philipp Buhl ist in dieser Runde, oder die Mountainbikerin Nadine Rieder, die Zweite bei der 24-Stunden-WM wurde. Ruth Malsch belegte bei der Kumite Jugend-WM in Malaysia Platz 3. Andree Kielholtz war Zweiter bei der Karate-/Kickboxing-WM. Sebastian Eisenlauer und Hannes Dotzler belegten jeweils Platz 8 bei der U23-WM der Skilangläufer, und die Sonthofer Dart-Sportlerin Anita Schillinger erreichte bei der Europameisterschaft Platz 2. Nicht mit Edelmetall, aber überaus herzlich wurde anlässlich der Sportlerehrung das „Mädchen für alles“ beim 1. FC Sonthofen gewürdigt: Werner Rumohr. „Die Stadt und unser Verein wissen, was Du alles tust“, meinte Josi Norbert Kreuzhagen, Präsident des 1. FC Sonthofen. Seit 25 Jahren im Verein habe sich Rumohr bald unersetzlich gemacht. Vor allem in der Jugendarbeit, wo er mehrere Nachwuchsmannschaften betreut und zu Spielen und in Traingslager begleitet. „Ein Freund und Helfer, der immer zur Stelle ist, wenn es was zu tun gibt“, lobte Kreuzhagen die „Perle“ Rumohr. „Es gibt nichts, was es für Werner nicht gibt, wenn es um den Verein geht!“ fasste er die langjährigen Verdienste des „Kernstücks“ zusammen.

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