Babyfreundliche Klini Immenstadt

Die Zentrale Geburtshilfe der Kliniken Oberallgäu an der Klinik Immenstadt erhielt im Rahmen einer Auszeichnungsfeier vor kurzem das Qualitätssiegel „Babyfreundliches Krankenhaus“. Kliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die internationalen Betreuungsstandards von Weltgesundheitsorganisation WHO und Unicef.

Gisela Meese, Geschäftsführerin der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“, überreichte die Auszeichnungsplakette im Rahmen der Festveranstaltung im Ofterschwanger Haus. „Babyfreundliche Krankenhäuser vermeiden Routinemaßnahmen, die das Bindungsverhalten des Kindes stören könnten“. Auch fördere der intensive körperliche Kontakt beim Stillen die Beziehung zwischen Mutter und Kind. „Zusammen mit einer positiven Geburtserfahrung sind dies die besten Grundlagen für eine gesunde Entwicklung“, betonte die Geschäftsführerin. Die Kliniken Oberallgäu gehören jetzt zu den 54 Babyfreundlichen Kliniken bundesweit. „Als Geschäftsführerin der WHO/Unicef-Initiative gratuliere ich Ihnen herzlich zur Auszeichnung als „Babyfreundliches Krankenhaus“. Diese außergewöhnliche Leistung, die jetzt mit der Plakette von WHO und Unicef belohnt werde, wäre ohne die hohe Motivation des gesamten Teams der Geburtshilfe undenkbar gewesen. „Dafür möchte ich Ihnen ganz herzlich danken. Ich wünsche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kliniken Oberallgäu viel Erfolg und Freude mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundliches Krankenhaus“, betonte Meese abschließend. „Wir sehr stolz auf diese internationale Auszeichnung, mit der die besonderen Leistungen unserer babyfreundlichen Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden“, betonte Dr. Günther Schönfelder, Belegarzt in der Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Klinik verwirkliche die Anforderungen der „Zehn Schritte zum Babyfreundlichen Krankenhaus“ in der täglichen Arbeit „Unsere Stillrichtlinien sind vorbildlich und berücksichtigen alle 10 Schritte zum erfolgreichen Stillen. Sie liegen in ausführlicher Form für das Personal vor, ergänzt durch eine Zusammenfassung für Mütter und Besucher auf der Wochenstation, im Kreißsaal und am Empfang“. Großen Wert werde auf die ständige Schulung des Teams gelegt. „Regelmäßig finden Fortbildungen statt, die alle Mitarbeiter besuchen. Das Personal der Geburtshilfe ist umfassend geschult und verfügt über hervorragendes theoretisches und praktisches Wissen im Stillmanagement“, so Gisela Mäck, Pflegedirektorin und Leiterin der Projektgruppe.

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