Bahnhofsoffensive

Barrierefreier Bahnhof in Immenstadt und Sonthofen: Stephan Thomae (FDP) will Druck machen

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Bei den Bahnhöfen Immenstadt und Sonthofen müsse endlich etwas vorangehen, meint Stephan Thomae.

Immenstadt – Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Thomae (FDP) macht weiter Druck beim barrierefreien Ausbau am Bahnhof Immenstadt und Sonthofen: Nachdem Thomae der Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer einen Brandbrief gesendet und nochmals auf die dramatischen Zustände der beiden Bahnhöfe im Allgäu aufmerksam gemacht hat, kam nun die Antwort. Ernüchternd: Viel passieren wird auf absehbare Zeit wohl nicht.

Die gute Nachricht: die Bahnhöfe Immenstadt und Sonthofen wurden – wie von Thomae gefordert – in das bundesweite Sonderprogramm für Barrierefreiheit an kleinen Bahnstationen (1000 bis 4000 Reisende pro Tag) aufgenommen. Die schlechte Nachricht allerdings ist, dass das Förderprogramm nur für 20 bis 25 Bahnhöfe deutschlandweit ausreiche. Allein in Bayern gäbe es 70 Bahnhöfe, die förderungsfähig wären. Hierzu mahnt Thomae: „In Bayern besteht enormer Handlungsbedarf. Nicht einmal die Hälfte aller 1 000 Bahnhöfe ist bislang barrierefrei zugänglich. Die zwei Sorgenkinder Immenstadt und Sonthofen im Allgäu können nicht noch weitere Jahre auf die lange Bank geschoben werden, es muss jetzt etwas passieren. Daher werde ich mich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass das Sonderprogramm finanziell deutlich stärker ausgestattet wird, um die Chancen für die zwei wichtigen Verkehrsknotenpunkte im Allgäu zu erhöhen.“

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