Hubschrauber platziert Liftstützen am Ifen punktgenau

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Mit einem Spezialhubschrauber wurden die zwölf Stützen millimetergenau platziert.

Oberstdorf/Kleinwalsertal – Der derzeit größte nichtmilitärische Lastenhubschrauber Europas kam eigens aus der Schweiz und hat Anfang der Woche zwölf Stützen für die neuen 10er-Kabinenbahnen Ifen I und Ifen II an ihre Bestimmungsorte am Berg geflogen.

Unter den interessierten Blicken von vielen prominenten Besuchern wurden die Seilbahnstützen für die neuen Bahnen fest auf den vorbereiteten Betonfundamenten verankert. Damit ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum rundum erneuerten Premiumskigebiet am Ifen gelungen. 

Pünktlich zur Wintersaison ist die Inbetriebnahme der beiden Seilbahnen für Dezember 2017 geplant. „Beim anspruchsvollen Stützentransport und der Montage waren Profis am Werk. Über den reibungslosen und termingerechten Ablauf sind wir sehr froh“, erklärt Augustin Kröll, Geschäftsführer der Skiliftgesellschaft links der Breitach.

Der Bau von Tal-, Mittel-, und Bergstation schreitet auf Hochtouren voran. „Der Seilbahnhersteller Doppelmayr hat die Talstation und die Bergstation schon „seilzugfertig“ montiert. Unsere Stationen sind unter den ersten in diesem Jahr, die die Doppelmayr-Monteure in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Angriff genommen haben. Wir gehören zu den Vorreitern der Saison“, so Kröll. „Trotz der Wetterwidrigkeiten letzte Woche haben wir es nun noch rechtzeitig geschafft und konnten so einen Terminverzug vermeiden“, freut sich auch Dr. Andreas Gapp, Geschäftsführungskollege von Augustin Kröll.

Erst einmal fertiggestellt, garantieren die modernen 10er-Kabinenbahnen der exklusiven Doppelmayr D-Line eine schnelle, sichere und komfortable Beförderung auf den Ifen. Die breiteren Kabinen bieten mehr Beinfreiheit, mehr Platz beim Sitzen, die Laufgeräusche sind geringer und mit integriertem WLAN bieten die Bergbahnen den Gästen deutlich mehr Komfort. Ohne Umstieg und mit Geschwindigkeiten von bis zu sechs Metern pro Sekunde erreichen die Passagiere ab der kommenden Wintersaison die Bergstation. Gleichzeitig wird die Berggastronomie von Grund auf modernisiert, um dem Genussfaktor voll und ganz gerecht zu werden. Als hochwertiges Bedienrestaurant mit regionalen Bio-Spezialitäten lädt das neue Restaurant zur Einkehr ein.

Die Weichen für ein verbessertes Winterangebot wurden bereits 2016 gestellt. Im vergangenen Jahr wurde die Olympia­bahn neu errichtet und sorgt seither als schnellster Sessellift Vorarlbergs und Deutschlands für gesteigerten Komfort. Die ebenfalls damals entstandene Beschneiungsanlage mit eigenem Speicherteich sichert auch in naturschneearmen Wintern wie dem letzten beste Skibedingungen von Mitte Dezember bis Ostern. Mit den aktuellen Bauarbeiten am Ifen ist die Rundumerneuerung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 40 Millionen Euro nun in der heißen Phase und kurz vor dem Abschluss

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