Bayerisches Wirtschaftsministerium und Bundesregierung bieten Hilfsprogramm für Unternehmen an

Große Nachfrage nach Soforthilfe für Unternehmen

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Symbolbild

Die bayerische Corona-Soforthilfe stößt auf riesige Nachfrage im Mittelstand. Seit vergangenen Donnerstag wurden von kleinen und mittleren Unternehmen rund 140.000 Förderanträge gestellt. Das Antragsvolumen beläuft sich mittlerweile auf rund 1 Mrd. Euro.

Am Montag hat auch die Bundesregierung ein Hilfsprogramm aufgelegt: Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten, die durch die Corona-Krise in Existenznot geraten, können eine Einmalzahlung von bis zu 9.000 Euro erhalten. Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten werden mit bis zu 15.000 Euro gestützt.

Bayern verzahnt seine bereits bestehenden Hilfsmaßnahmen: Die Anträge für beide Programme sollen bei den Regierungen und der Landeshauptstadt München gestellt werden können. Kleinbetrieben mit bis zu 10 Mitarbeitern kommen künftig die höheren Fördersätze des Bundesprogramms zugute. Den Unternehmern und Selbstständigen, die bereits die bayerische Soforthilfe beantragt haben, sollen die Hilfen bis zur entsprechenden Höhe des Bundesprogramms aufgestockt werden. Die Staatsregierung arbeitet aktuell mit Hochdruck daran, die Modalitäten mit der Bundesregierung abzustimmen. Mittlere Unternehmen ab 11 bis 250 Beschäftigten sind im bundesweiten Programm nicht berücksichtigt. Ihnen steht weiterhin die bayerische Soforthilfe mit bis zu 30.000 Euro zur Verfügung.

Unternehmen, die die Soforthilfe in Anspruch nehmen möchten, können sich bei der Service-Hotline des Bayerischen Wirtschaftsministeriums per E-Mail unter coronavirus-info@stmwi.bayern.de und telefonisch unter 089 2162-2101 (Mo.–Do.: 7.30 – 17 Uhr, Fr.: 7.30 – 16 Uhr) melden. Selbstverständlich steht auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Sonthofen (Andreas Maier, 08321/615-278, andreas.maier@sonthofen.de) gerne für Auskünfte und Hilfestellung zur Verfügung.

In unserem Artikel vom 17. März haben wir das Bayerische Hilfsprogramm im Detail vorgestellt.

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