Bayerntour macht Station im Allgäu

Carolin Reiber (von links) interessierte sich für die Textilpuppen von Gabi Lipp und die Sagen um die„Wilden Fräulein“, von denen Cornelia Beßler berichtete. Fotos: Josef Gutsmiedl

Bereits zum dritten Mal machte die „Bayerntour“ mit Carolin Reiber Station im Ostrachtal. Die Sendung wird am Mittwoch, 28. März, um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen gezeigt.

„Wir kommen immer wieder gerne nach Bad Hindelang und ins Ostrachtal“, meinte Carolin Reiber, die die beliebte Sendereihe seit 30 Jahren moderiert. Auch bei der dritten Auflage wird ein interessanter Streifzug durch das Ostrachtal gezeigt, und interessante Persönlichkeiten kommen zu Wort. Bei der Aufzeichnung der Sendung im Gasthof „Zur Traube“ standen die Darsteller der kurzen Filmszenen, die vorab im Tal gedreht wurden, noch einmal im Mittelpunkt. So etwa der Hindelanger Pfarrer, Karl-Bert Matthias - ein waschechter Kölner. Der Pfarrer würde - vom Dialekt einmal abgesehen - durchaus als Einheimischer durchgehen und ist fest „verwurzelt“ im Tal, auch wenn er sich jedes Jahr ein paar Tage echten Kölner Karneval gönnt. Altes Handwerk gibt es natürlich auch im Ostrachtal, etwa den Schlittenbauer Rudolf Finkel, der in Handarbeit maßgeschneiderte Holzrodel baut. Oder Alfred Füß. Der Hindelanger fertigt kunstvoll verzierte Riemen für Kuhglocken und Schellen. Und wer weiß schon, dass man guten Bergkäse noch Verfeinern kann im Gewölbekeller, oder dass handgefertigte Textilpuppen aus Bad Hindelang auch in den USA ihre Liebhaber gefunden haben?

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