Das Beste gegeben

Beeindruckende Jahresbilanz der Johanniter im Allgäu

Rettungswagen der Johanniter
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Die Pandemie sorgte bei den Rettungsdiensten für zusätzliche Herausforderungen.

Oberallgäu – Die Johanniter im Allgäu fahren von drei Rettungsdienststandorten, Kempten, Durach und Bad Hindelang, in die jeweiligen Einsätze. Im vergangenen Jahr leisteten sie insgesamt 1 144 Krankentransporte und 2 279 Notfalleinsätze mit dem Rettungswagen. Zu den Einsätzen musste 1 364 mal ein Notarzt hinzugezogen werden. Insgesamt legten die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes mehr als 157 000 Kilometer zurück.

„Wie die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr zeigen, werden auch hier die Auswirkungen der Pandemie sichtbar“, weiß Markus Heinrich, Rettungsdienstleiter der Johanniter in Bayerisch Schwaben. „Zu den eigentlichen Fahrten kommt natürlich noch die anschließende Komplettreinigung und Desinfektion des Fahrzeuges hinzu, die nach jeder Verdachtsfahrt vorgenommen wurde. An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen Dank an alle Rettungsdienstmitarbeitenden aussprechen, die jeden Tag, teilweise in physisch belastender Schutzausrüstung, vor Ort ihr Bestes geben“, betont Heinrich.

Auch das Ehrenamt hat Großes geleistet. Nicht nur die Einsätze der First Responder und des Bevölkerungsschutzes, mit neun großen Einsätzen und circa 600 Helferstunden, sind bemerkenswert, sondern auch die hinzukommenden Stunden, die viele Ehrenamtliche in den Corona-Teststationen oder bei mobilen Screenings seit März geleistet haben.

Der First Responder (FR) Kempten rückte im letzten Jahr 23 mal aus, in Börwang war der FR 75 mal im Einsatz, der FR Altusried-Dietmannsried leistete 21 Einsätze und der FR Sonthofen kam 40 mal zur Hilfe.

Der First Responder ist ein rein ehrenamtlicher Dienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., bei dem ein speziell ausgebildeter ehrenamtlicher Helfer zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei Engpässen bereitsteht. Der Ersthelfer übernimmt in dieser Zeit die Erstversorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungswagen.

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