Wanderer trotzen dem Wetter

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Die schönsten Aussichten und alle Highlights der Region rund um die Uhr zu Fuß entdecken – das ist eine Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst. Besonders, wenn das Wetter eine zusätzliche Herausforderung bietet.

Einzigartige Momente und bleibende Eindrücke erlebten rund 180 Wanderfans bei teilweise extremen Wetterbedingungen im Rahmen der vierten 24h Trophy in Oberstaufen. Die Schönheiten der Allgäuer Voralpenlandschaft mit den beeindruckenden Gipfeln der Nagelfluhkette und rauschenden Wasserfällen sorgten sowohl auf der Strecke als auch beim Zieleinlauf für strahlende Gesichter.

Bei wolkenverhangenem Himmel und leichtem Regen fiel im Kurpark der Startschuss. Von dort machten sich zunächst die 12h-Wanderer auf den Weg hinauf zur Salmaser Höhe. Im Anschluss ging es bei Sonnenschein hinunter zur Mittagsrast ins Webstüble in Wiedemannsdorf und gegenüber liegend wieder hinauf bis zum Hündlekopf. Nach dem Abstieg zu den Buchenegger Wasserfällen stärkten sich die Teilnehmer in Seppl`s Gartenwirtschaft noch einmal bei Kaffee und Kuchen, bevor die Schlussetappe wieder im Nassen über Weißach zurück nach Oberstaufen ins Ziel führte.

Die Teilnehmer der 24h-Tour hatten mit dem Wetter weniger Glück. Die erste Etappe mit insgesamt 60 Kilometern und 3 000 Höhenmetern führte bei leichtem Regen über die Buchenegger Wasserfälle zum Hochgrat und hinauf zur verdienten Mittagspause im Restaurant der Bergstation. Auf dem langen Marsch nach Immenstadt gab es dann zu Beginn überraschende Wetteraufhellungen. Die besondere Stimmung mit herrlichen Aussichten fand unter den Teilnehmern große Begeisterung. Acht Gipfel über den Grat der Nagelfluhkette bis zum Mittag standen auf dem Plan. Die Vorhersage und plötzlich einsetzender starker Regen veranlasste Chefguide Eddy jedoch kurzfristig, die Strecke für einen großen Teil der Wanderer über die Mittelbergalpe zu lenken. Die von Regen geprägten Nachtstunden über Zaumberg und den Höhenzug bis zur Salmaser Höhe verlangte den Wanderern dann noch einmal besonders gegen Morgen alles ab. Eine letzte Stärkung gab es auf der Alpe Mohr, bevor die Langzeitwanderer erschöpft, aber überglücklich das Finisher-Frühstück im Kurpark Oberstaufen genießen konnten.

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