Bergbahn geht in die Offensive

Kaum zu sehen sei die umstrittene neue Panoramabahn, die die Skigebiete am Ifen und am Walmendingerhorn verbinden soll. Die Animation will die Größenverhältnisse darstellen. Foto : Kleinwalsertaler Bergbahnen

Vor kurzem wurden die Architektenpläne zu den Stationen am Alpbord und am Walmendingerhorn erstmals in Versammlungen der Initiative Zukunft-Kleinwalsertal vorgestellt. Die Kleinwalsertaler Bergbahnen präsentierten dabei Animationen zu den Stationen und Gebäuden am Alpbord und am Walmendingerhorn.

„Der Zuspruch zahlreicher Interessierter war groß“, freut sich Bergbahnen Vorstand Augustin Kröll. Die ersten nun vorliegenden Animationen verdeutlichten, dass die Kleinwalsertaler Bergbahn AG ein Gesamtprojekt auf den Weg bringen wolle, das zum Tal und zum Ifen passe – die Eingriffe würden auf ein vertretbares Maß reduziert und ins Landschaftsbild integriert, so Kröll. Die Animationen wiederlegten anschaulich anderslautende Darstellungen und Aussagen über das Projekt, die von Gegnern des Vorhabens in der Vergangenheit vorgebracht worden seien. „An unserer Haltung hat sich nichts geändert, ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Ifen ist für uns selbstverständlich. Im vorliegenden Gesamtkonzept gibt es nur mehr zwei Bahnen am Ifen. Der Schlepplift und die alte Hahnenköpflebahn werden abgebaut. Im Bergstationsbereich Nähe Hahnenköpfle wird es nur mehr eine Bergstation geben und diese am bisher angestammten Ort“, erläutert Kröll. „Zudem werden wir keine zusätzlichen Pisten bauen. Und die Planungen am Alpbord machen deutlich, dass wir mit der verantwortungsvollen Architektur von Armin Walch unsere Aussagen bestätigen.“ Wie die Pläne zeigten, füge sich die Bergstation der Ifenbahn am Alpboard gut ins Landschaftsbild ein und verschwinde im hinteren Bereich ins Erdreich. Die steinerne Außenfassade sowie das begrünte Dach nähmen das Landschaftsbild des Alpbordes vollkommen auf. Ähnlich gut füge sich unterhalb des Alpbords die Station der Panoramabahn am Ifen in die Natur ein. Noch reduzierter zeigt sich in den Animationen die Station der Panoramabahn am Walmendingerhorn, zu der der Gast durch einen in den Berg integrierten Verbindungsgang von der Bergstation der Walmendingerhornbahn gelangen soll. Mit den aktuellen Planungen möchte die Kleinwalsertaler Bergbahn AG auch allen Kritikern des Projektes entgegen treten, die von einem zu großen Restaurant am Alpboard sprechen. Augustin Kröll: „Es tauchen immer wieder falsche Informationen bezüglich des Restaurants am Ifen auf. Das Restaurant ist in die Bergstation der Ifenbahn integriert.“ Die Größe orientiere sich am Bedarf. 200 Sitzplätze innen und gut 200 im Außenbereich - übrigens gleich viel wie derzeit auf der Terrasse am Walmendingerhorn.

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