Berglar-Kirbe am Fellhorn lockt viele Besucher an

Alphornbläser in den Wolken

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Oberstdorf – Sie gehört zum Bergsommer wie das Alpenglühen: Die Internationale Berglar-Kirbe auf dem Fellhorn mit Alphornbläsern und den „Wertacher Singföhla“.

Auch in diesem Jahr kamen sie rund um die Station Schlappoldsee zusammen, um mit Einheimischen und Gästen den Tag des Heiligen Jacobus zu begehen und die Bergmesse zu umrahmen. Später spielten sie in Gruppen individuell an den schönsten Plätzen des Blumenberges. Trotz wolkenverhangener Gipfel hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ die Veranstaltung weitgehend trocken über die Bühne gehen. Die Bergmesse hielt Oberstdorfs katholischer Pfarrer Maurus Mayer. Er mahnte in seiner Predigt „das Wohl der Mitmenschen stärker ins Auge zu fassen“. Der Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahnen, Augustin Kröll, begrüßte die gut 2 000 Besucher und hieß die Musikanten und Pfarrer Mayer bei seiner ersten Berglar-Kirbe willkommen. Am Tag des Heiligen Jacobus – Schutzpatron der Alphirten – sei es Brauch gewesen, dass in der Mitte des Alpsommers die Bauern auf die Alpe kommen, um nach den Hirten und dem Vieh zu schauen. Diesen Brauch hatten die Bergbahnen vor 26 Jahren wieder aufgenommen und feiern seither die Berglar-Kirbe. Kröll dankte den Alphornbläsern und den „Wertacher Singföhla“ für die Treue und die Mitgestaltung der Kirbe. Die 41 Musiker aus 13 Gruppen verteilten sich dann auf die umliegenden Alpen Schlappold und Bierenwang und die Gipfelstation, um sich später wieder zum Schlusskonzert zu treffen. „Wir spielen heute Nebelhorn und nicht Alphorn“, so Paul Hartmann, Vorsitzender der Euregio Alphorngruppe, nachdem sich die Nebelsuppe immer weiter verdichtete. 

Berglar Kirbe auf dem Fellhorn

hb

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