Das könnte Sie auch interessieren

Großes FaschingsGewinnspiel!

Großes FaschingsGewinnspiel!

Großes FaschingsGewinnspiel!
Natürlich auf Tour: Aktionstag des DAV mit vielen Tipps für Skitouren-Geher

Natürlich auf Tour: Aktionstag des DAV mit vielen Tipps für Skitouren-Geher

Natürlich auf Tour: Aktionstag des DAV mit vielen Tipps für Skitouren-Geher
Auch in Sonthofen demonstrieren Schüler für eine bessere Klimapolitik

Auch in Sonthofen demonstrieren Schüler für eine bessere Klimapolitik

Auch in Sonthofen demonstrieren Schüler für eine bessere Klimapolitik

Allgäuer Bergwacht verzeichnet Zunahme der Einsatzzahlen

Bergunfall-Bilanz nach Rekordsommer

+
Die Bergwachten im Allgäu wurden in diesem Jahr zu 89 mehr Einsätzen gerufen als im vergangenen Sommer.

Das herrliche Wetter im Sommer lockte auch heuer viele Bergsportler in die Allgäuer Alpen. Das bescherte der Bergwacht eine Menge Arbeit.

Zu insgesamt 654 Einsätze mussten die ehrenamtlichen Bergretter in der Sommersaison vom 1. Mai bis Mitte Oktober ausrücken. Damit waren es 16 Prozent oder in Zahlen 89 mehr Einsätze als im Vorjahr. Die deutliche Zunahme der Einsätze steht offebar im Zusammenhang mit der steigenden Anzahl an Touristen im Allgäu, folgert die Allgäuer Bergwacht.

Mehr als verdoppelt haben sich die Unfälle beim Klettern. „Das Klettern kommt gerade wieder mehr in Mode und entwickelt sich zur Trendsportart“, betont Peter Eisenlauer, Regionalleiter der Bergwacht Allgäu. „Die alt bekannten und die neuen Klettersteige in den Allgäuer Bergen spielen dabei eine große Rolle“, sagt Eisenlauer. Ebenfalls zugenommen haben Unfällen mit Mountainbikern. Um 33 Prozent mehr Biker als im Vorjahr verunfallten in den Bergen, insgesamt waren es 56 Unfälle mit MTB. Über den Anteil der E-Biker gibt es keine bislang separate Auswertung.

Ebenfalls stieg die Zahl der Einsätze, bei denen Bergretter zu sehr aufwändigen Einsätzen ausrückten oder mit dem Rettungshubschrauber durch Bergetau/Winde zum Unfallort gebracht wurden (von 56 auf 89 im Jahr 2018).

Begünstigt durch die stabile Wetterlage wurden auch in den schwierigen Bergtouren viele Bergsportler beobachtet, so Eisenlauer. Insgesamt wurde 242 Mal ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Allein Christoph 17 aus Kempten half 156 Mal. Leider stieg auch in diesem Sommer die Anzahl der tödlich Verunglückten von 16 auf 22 an.

Die Zunahme der Krankentransporte mit Bergwachtfahrzeug sei darauf zurückzuführen, dass oftmals die Kapazität des Landrettungsdienstes erschöpft war, so Eisenlauer. Nur so konnten verunglückte Bergsteiger möglichst schnell in die Klinik gebracht werde, ohne auf einen Krankenwagen warten zu müssen.

„Bei dieser großen Anzahl an Einsätzen ist jeder Mann und jede Frau in der Bergwacht mit all seinem Können und Engagement gefordert“, betont Peter Eisenlauer weiter. 24 Stunden stünden im ganzen Allgäu an jedem Tag in allen Orten Berg- retter zur Verfügung und stellten die eigene Freizeit und die Familie für den ehrenamtlichen Dienst zurück. „Nur mit der großartigen Unterstützung und dem Verständnis der Arbeitgeber, die unsere Bergwachtkräfte vorbehaltlos während deren Arbeitszeit freistellen, ist dieser aufwändige Dienst zu leisten“, stellt Eisenlauer abschließend fest.

Das könnte Sie auch interessieren

Kreisbote Schneewinnspiel

Bergbahnen Hindelang-Oberjoch: Das Skigebiet im Allgäu für die ganze Familie

Bergbahnen Hindelang-Oberjoch: Das Skigebiet im Allgäu für die ganze Familie

Erst mal zu dritt am Ruder

Erst mal zu dritt am Ruder

Im Oberstdorf Haus

Gewinnspiel: Wir verlosen Karten für das Musical "COUGAR" - Auf der Jagd nach jungen Männern!

Gewinnspiel: Wir verlosen Karten für das Musical "COUGAR" - Auf der Jagd nach jungen Männern!

Auch interessant

Meistgelesen

Babyglück im Allgäu
Babyglück im Allgäu
Prunksitzung der Faschingsfreunde Hillaria Sonthofen
Prunksitzung der Faschingsfreunde Hillaria Sonthofen
Lebensretter "PowderBee"
Lebensretter "PowderBee"
Neubau Bahnbrücke: Sperrungen und Umleitungen
Neubau Bahnbrücke: Sperrungen und Umleitungen

Kommentare