Mit Glück und Fleiß voran

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Schullleiter Peter Eisenlauer (vorne von links) mit den Staatspreisträgern Anna Maria Fischer, Anna-Lena Fleischer, Silvia Elise Crivaro, Thomas Köhn, Benedikt Pfister, Janina Winkler und dem Stellvertretenden Landrat Roman Haug, sowie (dahinter von links) Simon Posolda, Quirin Ortmann, Fynn Janesn und Jana Jude.

Fast 500 Absolventinnen und Absolventen konnte die Staatliche Berufsschule Immenstadt in einer Feierstunde im Hofgarten-Saal verabschieden. Die Besten des Jahrgangs erhielten nicht nur ihre Abschlusszeugnisse, sondern auch Preise und Geldprämien der Schule, des Landkreises oder des Bezirks.

„Einfach Glück gehabt?“ Unter das breite Motiv „Glück“ stellte Schulleiter Peter Eisenlauer seine Gedanken der Feierstunde. Glückwünsche hätten die Berufsschüler in letzter Zeit und an diesem Tag wohl oft gehört. „Glück gehabt, weil ihr das Richtige gelernt habt. Weil ihr gut in Form wart, oder weil das richtige Thema dran kam...“, spannte Eisenlauer den Bogen. Neben der „richtigen Schule“ oder der „richtigen Klasse“ und der „richtigen Berufswahl“. Kurz: Dinge, die man nicht direkt selbst beeinflussen könne. Doch mit Glück alleine war es eben nicht getan, meinte der Schulleiter weiter: „Dann kam zu diesem Glück der persönliche Fleiß dazu. Mal mehr oder weniger intensiv, also ganz individuell.“ Eisenlauer folgerte: „Wenn Glück und Fleiß zusammentreffen, dann gibt es Erfolg!“

Die Absolventinnen und Absolventen hätten bewiesen, dass sie durchhalten könnten, dass sie auf ein Ziel hinarbeiten und dem Druck und der Anspannung standhalten konnten. „Deshalb: Herzlichen Glückwunsch.“

Während man Glück nicht so leicht beeinflussen könne, sei das mit der Frage der Einstellung schon anders, gab Eisenlauer weiter zu bedenken. Jetzt brauche es die Motivation, weiterzumachen, Mut und Wagnis abzuwägen, um das Gefühl zu erleben, etwas geschafft zu haben. „Das braucht ihr!“ Dabei seien auch gute Berater aus dem Familien- und Freundeskreis wertvoll.

Nach dem „Erfolgserlebnis Schulabschluss“ komme die Zeit, Chancen zu nutzen – im Betrieb, in beruflichen Organisationen oder auch in einem Ortswechsel. „Auch, um festzustellen, dass ihr das Glück hattet, am schönsten Ort der Welt, dem Oberallgäu, eure Ausbildung gemacht zu haben“, kam Peter Eisenlauer zurück auf das Thema Glück. „Zeigt Engagement und soziale Verantwortung – im Beruf und in der Freizeit.“

Auch der stellvertretende Oberallgäuer Landrat Roman Haug erinnerte an die Chancen, die sich immer wieder böten. „Wir leben in einer Gesellschaft, die vieles ermöglicht.“ Jeder könne weitgehend selbst entscheiden, was er aus den Chancen mache. Haug appellierte ebenfalls an die Schulabgänger, sich auf sozialen Gebieten und in der Politik zu engagieren: „Das ist notwendig, damit wir vorankommen.“ Traditionell werden am „Zeugnistag“ auch die Preise der Schule, des Landkreises und der Regierung von Schwaben vergeben an besonders erfolgreiche Schulabsolventen.

Regierungspreise mit einer Geldprämie erhielten: Quirin Ortmann, Janina Winkler, Benedikt Pfister, Thomas Köhn, Cara Sanchez-Parra, Silvia Elise Crivaro, Fynn Jansen, Rebecca Dietl, Katharina Götting, Jana Jude, Simon Posolda, Anna Maria Fischer und Anna-Lena Fleischer.

Weitere Regierungspreise (ohne Geldprämie) erhielten 25 Schüler dieses Jahrganges. 15 Absolventen wurden mit dem Landkreispreis ausgezeichnet und 16 mit dem Schulpreis.

gts

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