Auf dem Weg zur Besserung

Eine erfolgreiche fachliche Zusammenarbeit von Kliniken und niedergelassenen Ärzten sehen Politik und Geschäftsführung als „Medizin“ für ein leistungsfähiges Gesundheitswesen in der Region. Foto: Josef Gutsmiedl

Die „Genesung“ der Kliniken im Oberallgäu und der Stadt Kempten macht Fortschritte. Die jetzt vorgestellte Bilanz nach zwei Jahren Klinik-Verbund zeigt: die fachliche Zusammenarbeit funktioniert, die wirtschaftliche Basis hat sich verbessert.

„Das war unbestritten die richtige Entscheidung“, kommentierte Kemptens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer den Schritt zum Klinik-Verbund vor zwei Jahren. Eine Feststellung, die Landrat Gebhard Kaiser unterstreicht: „Ein wichtiger Schritt nach vorne.“ Die Bilanz, die Geschäftsführer Andreas Ruland erläuterte, zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend „trotz ungünstiger Rahmenbedingungen“, wie Ruland betonte. Das Klinikum Kempten konnte im Vorjahr den Verlust auf 726000 Euro halbieren. Die Kliniken Oberallgäu steigerten ihr Plus deutlich auf 778000 Euro (2010: 605000 Euro). In absehbarer Zeit seien in beiden Häusern schwarze Zahlen möglich, hegt Ulrich Netzer die „begründete Hoffnung“. Ende des Jahres wird in Kempten die lang ersehnte Einhäusigkeit erreicht. Insgesamt werden Ruland zufolge heuer 11 Millionen Euro ins Klinikum investiert; bis zum Jahr 2016 weitere 34 Millionen. Maßnahmen die sowohl Netzer als auch Kaiser als wichtige Investitionen sehen, um den Klinikverbund zu stärken. Entscheidend sei zudem die fachliche Kompetenz und die Spezialisierung in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten.

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