"Am besten mit Herzblut"

Kreisarchivpfleger Gerhard Klein berichtete dem Oberallgäuer Kreistag von seiner Arbeit. Foto: Josef Gutsmiedl

Seit rund anderthalb Jahren ist der Kreisarchivpfleger des Landkreises Oberallgäu im Amt. Im Kreistag berichtete Gerhard Klein von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die meist „im Verborgenen“ stattfindet. Voranbringen müsse man die digitalisierte Erfassung und Sicherung der vorhandenen Archivbestände, so Kleins Blick in die nähere Zukunft.

„Da ist alles dabei – vom großen Papierhaufen bis zum top-gepflegten Archiv“, beschreibt Gerhard Klein die „Einsichten“, die er bei den Besuchen der Gemeindearchive im Landkreis gewonnen hat. In 22 Kommunen machte der Kreisarchivpfleger bisher Station; mehr als 70 Termine verzeichnet der Tätigkeitsbericht. Im Mittelpunkt steht die Beratung der Kommunen bei der Archivpflege. „Bewährt hat sich die ehrenamtliche Betreuung der Archive in den Gemeinden. Die damit betrauten Personen sind meist mit Herzblut bei der Sache.“ Vor allem, wenn Bürgermeister und Hauptamtsleiter mitziehen, ergänzt Klein. Vorbildlich seien da etwa Dietmannsried und Burgberg. Auf staatliche Unterstützung hofft Klein bei der Langzeitsicherung von Archivmaterial in digitalisierter Form. Man müsse sich Gedanken machen, ob die Bestände in 500 Jahren noch in nutzbaren Formaten vorliegen, gibt der Kreisarchivpfleger zu bedenken.

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