Beispielhaftes Konzept

Geschäftsführer Pius Geiger (von rechts), davor Oliver Grgevcic, sowie (links am Würfel) David Huber von der Firma Geiger; dahinter (mit der roten Krawatte) Richard Vanoni, Sprecher des Arbeitskreises.

Oberstdorf - Auf großes Interesse stieß bei den Vertretern aus Schule und Wirtschaft die Betriebserkundung bei der Firmengruppe Wilhelm Geiger in Oberstdorf.

Auf der Tagesordnung der Veranstaltung des Arbeitskreises SchuleWirtschaft Kempten / nördliches Oberallgäu, stand die Frage, wie sich ein mittelständisches Unternehmen dem heutigen Ausbildungsmarkt stellt. Nicht nur Geschäftsführer Pius Geiger, sondern auch Personalchef David Huber überzeugten die Teilnehmer mit ihrer ausgefeilten Firmenpräsentation. Geiger habe mit 2050 Mitarbeitern eine Leuchtturmfunktion auf dem Allgäuer Ausbildungsmarkt. „Der Wert der Mitarbeiter ist uns sehr bewusst“, erklärte Pius Geiger. Er betonte zugleich – mit Blick auf die aktuelle Schuldiskussion – dass verkürzte Schulzeiten seitens der Wirtschaft sehr geschätzt werden. „Wir können 19 unterschiedliche und hochanspruchsvolle Ausbildungsberufe anbieten“, meinte Oliver Grgevcic von der Personalentwicklung. Zugleich verwies er darauf, dass trotz hoher Anstrengungen des Unternehmens sich Geiger schwer tue, Auszubildende bei den gewerblichen Berufen zu finden.

Seitens der Schulen wurden die zahlreichen Maßnahmen sehr gelobt. „Das was Sie hier betreiben, ist Kuscheln mit den Auszubildenden“, so Josef Kraft von der Berufsschule III in Kempten. Die Vertreter der Schulen, des Handwerks und des Mittelstandes waren beeindruckt vom Leistungsspektrum der Geigergruppe aus Oberstdorf.

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