Biergarten im Zeichen von Abstand und Mund-Nase-Bedeckung

"Oben ohne" geht gar nicht

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Die Mund-Nase-Bedeckung gehört für Servicekräfte bis auf Weiteres zur Berufskleidung. Gäste an den Tischen dürfen allerdings „oben ohne“ Platz nehmen.

Oberallgäu – Holpriger Start in die Biergartensaison: Zwar dürfen Gastwirtschaften nach der jüngsten Lockerung der Pandemie-Beschränkungen seit Kurzem im Außenbereich Gäste begrüßen – mit einem strengen Verhaltenskodex.

„Die Gäste nehmen es gelassen hin“, meint die Wirtin einer Sonthofer Gastwirtschaft. Und auch ihre Bedienungen finden, dass es „ganz gut“ laufe trotz diverser Auflagen für sie und ihre Gäste im Biergarten.

Wohl noch nie war der Wirtshaus- oder Biergartenbesuch so gut „organisiert“. Gäste müssen in allen Bereichen außer am Tisch eine Maske tragen – auch im Biergarten wenn man vom Tisch aufsteht. Zudem gibt es ein „Gästebuch“ in das sich jeder Besucher eintragen muss mit Name, Telefonnummer und Dauer des Aufenthaltes. Das soll die Nachverfolgbarkeit im Falle einer Infektion ermöglichen. Die Zahl der Gäste ist ohnehin „gedeckelt“ durch das Platzangebot vor dem Hintergrund des Mindestabstandes von jeweils anderthalb Metern. Das Abstandsgebot gilt auch im Außenbereich, etwa im Biergarten. Nur an den Tischen darf man näher zusammenrücken, falls die Personen zulässigen „Umgang“ haben dürfen. Ab kommenden Montag können auch die Innenplätze genutzt werden.

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