Dem Müll geht‘s an den Kragen

Bosch BKK: Startschuss für die »Challenge Müllfreies Oberallgäu« 

Müllfreies Oberallgäu
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„Die Wette gilt!“ Anke Richmann, die Kaufmännische Werkleiterin von Bosch, beim Startschuss.

Oberallgäu — Nach der ersten Auflage startet die Bosch BKK zusammen mit den Netzwerkpartnern in die zweite Runde der „Challenge Müllfreies Oberallgäu“.

Genau genommen sind es jetzt zwei Wettbewerbe, und die große Müllsammelaktion unter dem Titel „Challenge Müllfreies Allgäu“ vereint die beiden Aktionen Müllfreies Oberallgäu und Müllfreies Ostallgäu unter einem Dach. Startschuss ist am 25. September. Abgerechnet wird am 10. Oktober.

Das Prinzip ist nach dem Erfolg im vergangenen Jahr unverändert: Im Rahmen der Challenge werden die Teams der teilnehmenden Schulen und Unternehmen im Zeitraum vom 25. September bis 10. Oktober die Berge, Wiesen und Wälder „durchkämmen“, um die Natur und Landschaft von liegengebliebenem Müll zu befreien. Der gesammelte Müll wird fachgerecht durch kompetente Partner entsorgt.

2000 Schülerinnen und Schüler nehmen teil

„Im vergangenen Jahr waren es mehr als 800 Schülerinnen und Schüler in den Teams der teilnehmenden Schulen“, deutet Projektleiter Thomas Mayinger von der Bosch BKK an und ist sicher: „Heuer werden es mehr als 2 000.“

Mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler im Herbst vergangenen Jahres mitmachten, skizzierte Mayinger anhand einiger Kommentare von Teilnehmern der ersten Wette. Dabei wurde nicht nur die Brotzeit gelobt, sondern vor allem die Idee der Challenge und das Gemeinschaftserlebnis der Teams.

Pfronten und Füssen machen mit

Begeistert über den „Zuwachs“ für die Challenge ist nicht zuletzt die Kaufmännische Werkleiterin bei Bosch, Anke Richmann: „Jetzt sind auch die Ostallgäuer Schulen dabei, die Kommunen Pfronten und Füssen und das Unternehmen Deckel Maho / DMG Mori.“

Mit im Boot ist zudem AllgäuStrom mit seinen neun Verbundpartnern in der Region. Durch die regionale Ausweitung der Challenge wurde der Oberbegriff „Challenge Müllfreies Allgäu“geschaffen. So konnte Bosch heuer insgesamt 26 Organisationen, Unternehmen und Vereine für die Challenge gewinnen und begeistern.

Aufklären für ein müllfreies Oberallgäu

Als neuer Partner im Ostallgäu ist jetzt mit dem Maschinenbau-Unternehmen Deckel Haho / DMG Mori eine weitere kompetente Allgäuer Firma im Boot der Challenge. „Herausforderungen sind für uns nicht neu“, sagte Geschäftsführer Reinhard Musch beim Ausruf für die erstmalige Ostallgäuer Müll-Wette.

Eigentlich, so der Einwand des neuen Challenge-Partners Pfronten, vertreten durch Bürgermeister Alfons Haf, sollte es solche Aktion gar nicht brauchen. Die Realität zeige aber, dass noch längst nicht alle Menschen ihren Müll und Abfall ordentlich umgingen. Umso wichtiger seien letztlich solche Challenge-Aktionen. Auch heuer gibt es Dank der engagierten Projektpartner für die fleißigen Teams viele attraktive Preise.

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