Mit „tatvorOrt2.0“ unterstützen Bosch-Mitarbeiter gemeinnützige Vereine

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Der technische Werkleiter Dipl.-Ing. Jochen Kärcher (stehend von links), der Betriebsratsvorsitzende Dieter Lochbihler und der Projektleiter Thomas Fritsch (stehend rechts) freuen sich mit zufriedenen Mitarbeitern über die erfolgreiche Premiere der Aktion „tatvorOrt2.0“.

Blaichach – Die Projekte „tatvorort“ standen bei der Robert Bosch GmbH im Werk Blaichach bislang immer für ein soziales Engagement der Azubis. Im Rahmen des Exzellent-Award-Prozesses stellte sich der Werkleitung und dem Betriebsrat die Frage:

„Wenn ‚tatvorort‘ bei den Azubis so gut ankommt, warum sollen wir ‚tatvorort‘ dann nicht auch für alle Beschäftigten anbieten?“, so der Projektleiter von „tatvorOrt2.0“ Thomas Fritsch. Das sei die Geburtsstunde der neuen sozialen Bosch-Initiative „tatvorOrt2.0“ gewesen.

Ziel sei es, Engagements von Mitarbeitern zugunsten gemeinnütziger Vereine in der Region zu unterstützen. Hierzu müssten mindestens drei Bosch-Mitarbeiter einen Projekt-Vorschlag zusammen mit einem Budgetplan einreichen. Ein Gremium bestehend aus Werkleiter, Betriebsratsvorsitzendem, Personal- und Projektleiter hätten dann die Qual der Wahl aus den eingereichten Vorschlägen fünf Konzepte auszuwählen. Die Umsetzung der Konzepte habe allerdings außerhalb der Arbeitszeit zu erfolgen.

Folgende Konzepte wurden ausgewählt:

Im Rahmen der Oldtimer Rallye Allgäu Classics 2017 organisierten Bosch-Mitarbeiter ein Seifenkistenevent. Der Erlös aus dem Losverkauf wurde einer Stiftung übergeben.

Beim Brauchtumsverein Untermaiselstein wurde die Lagerkapazität im Vereinsstadel erweitert.

Dem Gebirgstrachten- und Heimatverein Blaichach e.V. wurde beim Bau und Aufstellen eines neuen Gipfelkreuzes am Bärenköpfle geholfen.

Die Bergwacht Bad Hindelang wurde beim Bau eines speziellen Akja-Transportsystems und bei der Optimierung des Materiallagers unterstützt.

Der Lebenshilfe Kempten wurde bei der Durchführung ihres großen Sport-Aktionstag „Zirkus Zirkus“ unter die Arme gegriffen. Mit ihrer Hilfe konnten Kinder mit und ohne Behinderung die Inklusion im Sport hautnah und unkompliziert erleben.

Der Betriebsratsvorsitzende Dieter Lochbihler dankte seinen Kolleginnen und Kollegen für ihren ehrenamtlichen Einsatz:„Die Aktion ‚tatvorOrt2.0‘ ist eine tolle Geschichte.“

Der technische Werkleiter Dipl.-Ing. Jochen Kärcher freute sich über „die enorme Verbundenheit von Bosch im Allgäu“. Er ermunterte die Mitarbeiter zum Weitermachen und dankte ihnen, weil sie so „beste Bosch-Botschafter im Allgäu“ seien.

Für ihr gemeinnütziges Engagement in ihrer Freizeit erhielten die „Boschler“ im Rahmen der Abschlussveranstaltung eine Hybridjacke für weitere Freizeitaktivitäten.

Hans Ehrenfeld

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