"Gigantische" Abbrucharbeiten

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Ganz Arbeitet leisteten die „Nagetiere“ beim Abbruch der Illerbrücke.

Ein farbenprächtiges Schauspiel der Giganten bot sich beim Abbruch des Ostfeldes der Illerbrücke bei Stein: Vier riesige Bagger fraßen sich mit „Dinosauriergebissen“ durch den Überbau der alten Brücke. Mit solchem „Appetit“, dass inzwischen nichts mehr von diesem Teil der Konstruktion übrig ist.

Zuvor war in einer nächtlichen Aktion das Mittelfeld über der Iller abgesenkt und unmittelbar im Anschluss zerkleinert und aus der Iller geräumt worden (der Kreisbote berichtete). „Alle Abbrucharbeiten verliefen bisher schneller als geplant“, betont Abteilungsleiter Dr. Christian Hocke vom Staatlichen Bauamt Kempten.

Seit Montag wird der neue Riesenkranwagen LTM 1450 der Firma Liebherr mit einer gewaltigen Hubkraft von 450 Tonnen und einer Ausladung von bis zu 100 Metern aufgebaut. Der Koloss wird für den Abbruch des Westfeldes der Stahlbetonkonstruktion benötigt und dauerhaft in Stellung gebracht. Dieses Feld der Brücke darf nicht wie bei den bereits abgebrochenen Abschnitte mit Baggern zertrümmert werden, sondern muss zum Schutz der darunterliegenden Bahnstrecke in Stücken ausgehoben werden. Der Kraneinsatz wird mehrere Wochen dauern. Dabei dürfen die Teile, die direkt über der Bahntrasse liegen, nur nachts ausgehoben werden.

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