Optimale Förderung

Bürgermeister Christian Wilhelm (von links) mit Einrichtungsleiter Ulrich-Peter Roidl und Klaus Klarer, Leiter des Erziehungs- und Jugendhilfeverbundes Kempten-Oberallgäu.

Sonthofen – Einen angeregten Austausch über die Arbeit der Heilpädagogischen Tagesstätte gab es beim Besuch von Sonthofens erstem Bürgermeister Christian Wilhelm in der Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge.

Einrichtungsleiter Ulrich-Peter Roidl und Klaus Klarer, Leiter des Erziehungs- und Jugendhilfeverbundes (EJV) Kempten-Oberallgäu, führten den Politiker durch die Tagesstätte und machten ihn mit den Kindern und Mitarbeitenden bekannt.

Beeindruckt zeigte sich Wilhelm dabei vor allem von der „sehr schönen Lage“ der Einrichtung: „Hier wird den zu fördernden Kindern die Möglichkeit gegeben, sich in einem sehr familiären, angenehmen Umfeld zu bewegen.“ Doch nicht nur die Räumlichkeiten, auch die Mitarbeitenden haben ihn beeindruckt: „Der hohe Betreuungsschlüssel sorgt für eine optimale Förderung.“ Von der Notwendigkeit einer solchen Einrichtung ist Wilhelm ohnehin überzeugt: „Sonthofen kann sich glücklich schätzen, dass das hier in einem sehr schön gelegenen Wohngebiet angeboten wird.“

In der Heilpädagogischen Tagesstätte werden jeweils zehn Kinder in einer Vorschul- und in einer Schulgruppe betreut, die auf Grund von Entwicklungsverzögerungen in verschiedenen Bereichen, auffälligem Sozialverhalten oder Erziehungsschwierigkeiten intensive Betreuung und Förderung benötigen. Bürgermeister Wilhelm: „Die Heilpädagogische Tagesstätte bietet einfach die Möglichkeit einer noch besseren individuellen und ergänzenden Entwicklungsmöglichkeit der betroffenen Kinder.“ Das Einzugsgebiet der Einrichtung ist das südliche Oberallgäu, aber auch Kinder aus dem Kleinwalsertal besuchen die Tagesstätte. Die Kosten der Maßnahme trägt bei Vorschulkindern der Bezirk Schwaben und bei Schulkindern das Kreisjugendamt. In der Schulgruppe gibt es aktuell noch freie Plätze.

„Wir freuen uns über die Aufgeschlossenheit der Stadt für soziale Belange“, so Ulrich-Peter Roidl. Er und Klaus Klarer dankten dem Bürgermeister für die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Stadt und die Unterstützung, die die Stadt bei Projekten wie der sozialpädagogischen Begleitung an Schulen leistet.

Interessenten können sich für nähere Informationen über die HPT direkt an Ulrich-Peter Roidl wenden, Telefon 08321/ 618597.

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen.

Die rund 3.700 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 75.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Weihbischof em. Josef Grünwald.

Weitere Informationen zur KJF Augsburg unter www.kjf-augsburg.de.

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