"Der Kandidat von hier"

+
„Wir können es schaffen“, meinen der Bürgermeisterkandidat der Sonthofer CSU, Harald Voigt (rechts), und Ortsverbandsvorsitzender Engelbert Bechteler.

Sonthofen - „Wir können es, wenn wir nur wollen!“ Mit diesem Appell will die Sonthofer CSU in den Wahlkampf für die Kommunalwahl im kommenden März ziehen. In der jüngsten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes nominierte die CSU einstimmig den 38-jährigen Verwaltungsangestellten und langjährigen Zweiten Bürgermeister der Stadt, Harald Voigt, als ihren Kandidaten für das Amt des Ersten Bürgermeisters der Kreisstadt.

„Eine große Herausforderung, eine große Chance, die man nutzen muss“, meinte der Oberallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Eberhard Rotter, der es sich nicht nehmen ließ, die Nominierungsversammmlung des Sonthofer Ortsverbandes zu besuchen. Entschlossen solle die CSU ein Zeichen setzen: „Wir wollen, dass die Stadt Sonthofen ab 1. Mai 2014 wieder von einem CSU-Bürgermeister regiert wird.“ 

Die Vorstellung, dass die CSU in Sonthofen nach fast 50 Jahren wieder den Ersten Bürgermeister stellen könnte, solle die Mannschaft des Ortsverbandes in den kommenden Monaten beflügeln, hofft auch dessen Vorsitzender, Engelbert Bechteler. Die letzte Nominierungsversammlung liegt schon fast acht Jahre zurück. Auch damals wurde Harald Voigt ins Rennen geschickt. „Mit dem respektablen Ergebnis von 38 Prozent habe er damals „die Wahl zwar nicht gewonnen, aber auch nicht verloren“, so Voigt in seinem Rückblick auf den letzten Anlauf im Jahr 2006. 

„Nicht liegenbleiben, sondern aufstehen und weiterkämpfen“ sei seine Devise. Jetzt wolle er als CSU-Kandidat „für Sonthofen kämpfen“. Voigt ist bereits seit dem Jahr 2002 im Stadtrat; seit fünf Jahren ist er Zweiter Bürgermeister. Somit verfüge er über ein großes Maß an Verwaltungserfahrung ebenso wie an kommunalpolitischem Rüstzeug, betont der CSU-Kandidat. 

Als „Eckpunkte“ eines Handels als Bürgermeister sieht der 38-Jährige Sonthofer („hier und nicht irgendwo möchte ich mich einbringen“) die Themen Familie, Bildung, Arbeit, Mittelstand und Wohnen. Hohe Priorität habe eine Stärkung der Wirtschaftskraft der Stadt indem Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet werden. „Sonthofens Kinder und Jugendliche sollen auch weiterhin hier Ausbildungs- und Arbeitsplätze finden.“ 

Mit einer motivierten und gut ausgebildten Mannschaft in der Verwaltung und einem engagierten Stadtrat, so Voigt, könne man gemeinsam die Zukunftsfragen lösen. Harald Voigt will als Bürgermeister „vor allem bürgernah sein“, als „Kandidat von hier“, wie er betont. Er jedenfalls nehme die Herausforderung an.

Josef Gutsmiedl

Auch interessant

Meistgelesen

Dorffest in Burgberg - Zwischen Böller- und Donnerschlägen
Dorffest in Burgberg - Zwischen Böller- und Donnerschlägen
Babyglück im Allgäu
Babyglück im Allgäu
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Dorffest in Burgberg
Dorffest in Burgberg

Kommentare