Politisch und privat

Bundestagswahl: Direktkandidaten für den Wahlkreis Oberallgäu im Interview

Bundestagswahl 2021
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Alle vier Jahre heißt es: Wer darf nach Berlin? Für die Bundestagswahl 2021 können Wahlberechtigte des Wahlkreises 256 (Kempten – Oberallgäu – Lindau) sich zwischen zwölf Direktkandidaten für die Erststimme und 26 Parteien für die Zweitstimme entscheiden.

Oberallgäu — Die Top-Direktkandidaten im Wahlkreis Kempten-Lindau-Oberallgäu treten sich in der virtuellen Wahl-Arena des Kreisbote gegenüber.

Sie treten an im Wahlkreis 256 „Kempten-Lindau-Oberallgäu“ als Direktkandidatinnen und Direktkandidaten, um in den nächsten vier Jahren im Bundestag mitreden zu können.

Zur Wahl stehen für die CSU die Juristin Mechthilde Wittmann. Sie wurde 1967 in München geboren. Doktorand Martin Holderied – 1990 ebenfalls in München geboren – tritt an für die SPD. Der Direktkandidat für die FDP ist Stephan Thomae. Der Rechtanwalt wurde 1968 in Kempten geboren. Der 1998 in Lindau geborene Zimmerer Pius Bandte tritt als Direktkandidat von Bündnis90/Die Grünen an. Dr. Rainer Rothfuß, selbstständiger Geopolitikanalyst, wurde als Direktkandidat für die AfD aufgestellt.

Für DIE LINKE steht Engelbert Blessing auf der Liste. Kulturmanagerin Annette Hauser-Felberbaum, 1961 in Heidelberg geboren, tritt für die Freien Wähler als Direktkandidatin an. Die ÖDP setzt auf Franz Josef Natterer-Babych, den Studienrat, der 1975 in Memmingen zur Welt kam. Sie alle haben dasselbe Ziel: Bei der Bundestagswahl am 26. September für das Oberallgäu in den Bundestag nach Berlin gewählt zu werden.

#1 Wie entspannen Sie nach einem stressigen Tag?

Mechthilde Wittmann, CSU: Sport im Freien und mit meiner Familie, aber auch lesen, gerne mal fernsehen ist Entspannung. Und nichts geht über einen lustigen Abend mit Freunden - hoffentlich geht das bald wieder unkompliziert!

Martin Holderied, SPD: Beim Kochen und/oder durch ein längeres Gespräch mit Freunden. Ab und zu vielleicht auch bei einem Glas Scotch.

Stephan Thomae, FDP: Zum Entspannen lese ich zuhause gerne ein gutes Buch.

Pius Bandte, Bündnis90/Die Grünen: Bei einem Bier mit guten Freund:innen am See oder bei einem guten Film.

Annette Hauser-Felberbaum, Freie Wähler: Nach einem stressigen Tag freue ich mich nach Hause zu kommen um dort mit meinem Mann, den Kindern, soweit sie da sind, und unserem Hund einen ruhigen, entspannten Abend bei einem Glas Rotwein zu verbringen.

Engelbert Blessing, DIE LINKE: Ich habe viele Hobbies, mich da auf eines zu beschränken, fällt mir schwer, am besten kann ich entspannen, wenn ich etwas mit meinen Händen mache.

Dr. Rainer Rothfuß, AfD: Bei einem Spaziergang am Bodensee mit meiner Frau oder bei einem Spiel mit meinen Kindern.

Franz Josef Natterer-Babych, ÖDP: Musik im Verein oder am nächsten Tag mit der Tochter auf dem Spielplatz oder Familienausflug.

#2 Was kann Berlin vom Allgäu lernen?

Mechthilde Wittmann, CSU: Als erstes die herzliche, offene und humorvolle Lebensart der Allgäuer. Und das Anpacken, das individuelle Schaffen, die Selbstverantwortung – ich denke, auch dies sind Allgäuer Qualitäten, die besonders hervorstechen.

Martin Holderied, SPD: Politisch sicher einiges. Vor allem aber etwas über gescheites Bier und gutes Essen. 

Stephan Thomae, FDP: Den Zusammenhalt vor Ort und die Lebensqualität, die wir hier durch unsere einzigartige Natur genießen dürfen.

Pius Bandte, Bündnis90/Die Grünen: Ein bisschen mehr praktische Anpacker:innen Mentalität
wäre oft hilfreich.

Annette Hauser-Felberbaum, Freie Wähler: Im Allgäu haben wir In einem Mikrokosmos einige Aufgaben ganz gut hinbekommen. Ich möchte nur drei Beispiele nennen: Integration von Migranten ohne die Entstehung von Parallelgesellschaften, konsequente Fokussierung auf die regionale Wirtschaft, Schaffung der Marke Allgäu. Dies könnte auf Berlin/Brandenburg übertragen werden.

Engelbert Blessing, DIE LINKE: Die Allgäuer Mentalität sich aufs wesentliche zu beschränken ist etwas das man in Berlin sicher gut gebrauchen könnte.

Dr. Rainer Rothfuß, AfD: Weniger sinnlos streiten und debattieren, stattdessen mehr Arbeit mit Hand und Fuß für die Menschen leisten. Die frische Allgäuer Luft würde so manchem Politikerhirn in Berlin guttun. 

Franz Josef Natterer-Babych, ÖDP: Dass die Allgäuer Mächler innovative und ökologische Lösungen für viele Probleme parat haben und diese mit Leidenschaft umsetzen können. Gleiches gilt für die kulinarische und kulturelle Vielfalt die national und international erfolgreich nachgefragt ist. 

#3 Für welches Anliegen werden Sie persönlich kämpfen, egal ob als Oppositions- oder Regierungspolitiker?

Mechthilde Wittmann, CSU: Die Reform des EEG um gerade regionale Energieerzeugung rentabel zu machen, neue Wege im Baurecht für bezahlbare Wohnungen und für die derzeitigen Themen der Landwirtschaft werde ich vollen Einsatz bringen.

Martin Holderied, SPD: Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf und hat somit ungleiche Chancen. Das ist himmelschreiend ungerecht. Egal, ob in der Regierung oder der Opposition: ich möchte dafür arbeiten, die Kinderarmut in Deutschland abzuschaffen.

Stephan Thomae, FDP: Für einen starken Rechtsstaat, der sich an den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit, egal ob beim Gesundheitsschutz oder bei der inneren Sicherheit, orientiert.

Pius Bandte, Bündnis90/Die Grünen: Der entschlossene Kampf gegen die Klimakatastrophe muss aus jeder Position geführt werden. Regional werde ich mich z.B. für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau – Kempten und darüber hinaus einsetzen.

Annette Hauser-Felberbaum, Freie Wähler: Da gibt es viele Anliegen. Ein großes ist mir die Gleichberechtigung von Frauen und die Chancengleichheit. Equal pay muss eine Normalität darstellen. Unsere gut ausgebildeten Frauen müssen endlich gleich stark in Führungspositionen vertreten sein. Dafür will ich die Quote.

Engelbert Blessing, DIE LINKE: Für die Abkehr der aggressiven Außenpolitik hin zur kooperativen Außenpolitik. 

Dr. Rainer Rothfuß, AfD: Pandemiepolitik darf nie wieder in Bevormundung und Freiheitsberaubung ausarten, bei der Wirtschaft und Gesellschaft lahmgelegt werden. Die Impfentscheidung muss jeder Mensch frei und ohne Nötigung auf verlässlicher Informationsgrundlage treffen dürfen. 

Franz Josef Natterer-Babych, ÖDP: Für die Umsetzung der Energiewende, denn Technik und Konzepte haben wir, weil viele Menschen die Notwendigkeit schon erkannt haben. Die Politik darf hier nicht bremsen. Die ÖDP und die Bürger arbeiten für die Klimaneutralität bis 2030 und sind sicher, dass sie günstiger und sozialer ist als mancherorts behauptet.

#4 Wie kann das Wirtschaftssystem in Einklang mit dem Ökosystem gebracht werden?

Mechthilde Wittmann, CSU: Die Maßnahmen zum Klimaschutz müssen in Summe ausgewogen sein, sie müssen auch für die Zukunft finanzierbar aus der Leistungskraft der Menschen und der Wirtschaft sein. Wir können nicht einfach ab morgen alle Verbrenner durch Elektroautos ersetzen, gleichzeitig Kohle und Atom abschalten, und trotzdem grünen Strom aus Erneuerbaren Energiequellen fordern bei Beibehaltung unserer Lebensumstände - und der Größenordnung der Hilfen, die wir an Dritte geben. Wir müssen ehrlich sein, und trotzdem dranbleiben.

Martin Holderied, SPD: Wir müssen bei der Energieerzeugung zu 100 Prozent Klimaneutral werden. Regenerative Energieerzeugung in Unternehmen und gemeinwohlorientiertes unternehmerisches Handeln müssen steuerlich gefördert werden. Große Unternehmen mit mehr als 3000 Beschäftigten, müssen für Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten haftbar gemacht werden. Mit dem Lieferkettengesetz von Hubertus Heil ist hier ein erster Schritt gemacht. Außerdem müssen wir bei Freihandelsabkommen auf europäischer Ebene darauf bestehen, Produkten nur dann Zugang zu gewähren, wenn sie nach hiesigen Standards produziert wurden.

Stephan Thomae, FDP: Es ist ein Irrglaube, dass Ökonomie und Ökologie nicht Hand in Hand gehen können. Vielmehr sind sie sogar zwei Seiten der gleichen Medaille. Unternehmen werden künftig immer nachhaltiger und ressourcenschonender arbeiten müssen, um CO2 einzusparen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher stehen wir als FDP für die Ausweitung des CO2-Zertifikatehandel und fordern als einzige Partei ein festes CO2-Limit. Zudem müssen wir von einseitigen Subventionierungen wie bei der E-Mobilität hin zu einem Wettbewerb der besten Ideen mit fairen und transparenten Rahmenbedingungen kommen.

Pius Bandte, Bündnis90/Die Grünen: Der neuliberale, fossile Turbokapitalismus, wie er im Moment üblich, ist kann nicht in Einklang mit dem Ökosystem gebracht werden. Deshalb müssen wir die Wirtschaft zu einem nachhaltigen, nicht auf Ausbeutung beruhenden, sozial-ökologischen System weiterentwickeln. Eine Kreislaufwirtschaft, in der die planetaren Grenzen geachtet werden, macht klimagerechten Wohlstand möglich.

Annette Hauser-Felberbaum, Freie Wähler: Jede ökologisch sinnvolle Maßnahme muss auch auf ihr Potential, Arbeitsplätze zu schaffen, untersucht werden. Dies ist die Conditio sine qua non. Denn wir müssen auch die soziale Ökologie schützen.

Engelbert Blessing, DIE LINKE: Wir müssen erkennen, dass unser Planet physikalische grenzen hat. Wir können diese Grenzen weiter ignorieren, dafür werden aber wir oder unsere Nachkommen den Preis bezahlen. Für unsere Wirtschaft bedeutet dies u.a. eine starke Begrenzung von Emissionen und Ressourcenverbrauch, eine Kreislauforientierte Produktion, Profitinteressen müssen der Nachhaltigkeit untergeordnet werden. Für diese enorme Anstrengung braucht die Wirtschaft verlässliche Zielvorgaben und auch öffentliche Investitionen. Besonders wichtig ist uns, dass die schwachen in diesem Umbau nicht die Zeche bezahlen.  

Dr. Rainer Rothfuß, AfD: Indem unseren Ingenieuren wieder mehr vertraut wird als Politikern, die bar jeder Ahnung z.B. vorschreiben wollen, dass es in Zukunft nur noch unökologische Elektroautos geben soll. Ökologische Innovationen haben schon viel erreicht und brauchen Zeit.

Franz Josef Natterer-Babych, ÖDP: Der Großteil der Wirtschaft sucht selbst schon nach den besten Lösungen, um im Einklang mit dem Ökosystem zu wirtschaften. Denn Energie und Rohstoffressourcen kosten auch der Wirtschaft viel Geld. Es zeigt sich immer wieder – es gelingt.

#5 Mit welchen Maßnahmen sollen Kunst und Kultur gefördert und die soziale Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden künftig besser gewährleistet werden?

Mechthilde Wittmann, CSU: Die Künstlersozialversicherung sollte gestärkt werden, Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Arbeitslosenversicherung für die Beschäftigten in der Kulturbranche muss man prüfen.

Martin Holderied, SPD: Für die Zeit nach Corona müssen wir Mindestgagen für Künstler zur sozialen Sicherung etablieren. Es wird auch entscheidend sein, dass die Kommunen dauerhaft in der Lage sind, Kunst und Kultur aus eigener Kraft zu fördern. Wir wollen die Bundeskulturfonds ausbauen und Programme auflegen, mit denen kulturelle Freiräume gesichert und entwickelt werden können.

Stephan Thomae, FDP: Die beste Maßnahme ist das Versprechen der Politik, dass es keinen weiteren Lockdown mehr geben wird. Aber auch die noch bestehenden Einschränkungen hindern viele Kunstschafffende, ihrer wichtigen Arbeit für die Gesellschaft nachzugehen, immerhin lebt der Mensch nicht von Brot allein. Mehr gesellschaftliche Wertschätzung ist daher essentiell.

Pius Bandte, Bündnis90/Die Grünen: Um Kultur die Bedeutung zu geben, die ihr zusteht, wollen wir Kultur als Staatsziel im Grundgesetz verankern. Um die Branche nach Corona krisensicherer aufzubauen, müssen wir die Kommunalfinanzen als eine Grundlage für das Kulturleben stärken, das Zuwendungsrecht reformieren, mehr Kooperationen zwischen Bund, Ländern und Kommunen bei der Finanzierung von Kultureinrichtungen und -projekten ermöglichen. Die Künstlersozialkasse (KSK) muss finanziell gestärkt, Rechtssicherheit für die Mitgliedschaft in der KSK geschaffen und die freiwillige Weiterversicherung für Selbständige in der Arbeitslosenversicherung vereinfacht werden.

Annette Hauser-Felberbaum, Freie Wähler: Kunst und Kultur gehören für die Menschen zu den „Grundnahrungsmitteln“. Diese müssen für jeden zugänglich sein. Ich bin z. B. dezidierte Verfechterin des klassischen Stadttheaters mit festem Ensemble. Wir brauchen für Kulturschaffende ein soziales Sicherungsnetz, dass auch in nationalen Katasthrophenfällen greift. Gegen die Überalterung des Publikums schlage ich z. B. kostenlose „Enkel“- Begleitungskarten vor.

Engelbert Blessing, DIE LINKE: Kunst und Kultur ist ein elementarer Bestandteil zur Entwicklung und Weiterentwicklung einer Gesellschaft. Die Wichtigkeit dieses Bereiches kann eigentlich nicht überschätzt werden. Wir haben mit unserer Solidarischen Rente, der Bürgerversicherung und der Grundsicherung von 1200 Euro auch Kulturschafende bedacht. Unter vielen anderen Punkten fordern wir für die Kultur Mindeststandards zur Honorierung. 

Dr. Rainer Rothfuß, AfD: Kunst und Kultur wurden durch wissenschaftlich nicht fundierte Lockdown-Maßnahmen schwerstens belastet. Die AfD kämpf dafür, dass solche Eingriffe in die privaten, unternehmerischen und hier auch künstlerischen Freiheiten nie wieder passieren.

Franz Josef Natterer-Babych, ÖDP: Die Künstlerkasse ist ein gutes Instrument für die Alterssicherung. Grundsätzlich sollten Künstler in die gesetzlichen Sozialsicherungssysteme einzahlen und aus dem Gemeinschaftssystem Rückhalt erfahren.

#6 Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat oder Lebensmotto?

Mechthilde Wittmann, CSU: Motto: Leben und leben lassen. Zitat: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Martin Holderied, SPD: „Je kleiner die Eidechse, desto größer ihr Wunsch ein Krokodil zu werden.“ Ein Sprichwort aus Äthiopien, das ich 2010 während meines Zivildienstes dort aufgeschnappt habe. 

Stephan Thomae, FDP: „Im Zweifel für die Freiheit.“

Pius Bandte, Bündnis90/Die Grünen: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. - Berthold Brecht.

Annette Hauser-Felberbaum, Freie Wähler: Man muss sich Sysiphos als glücklichen Menschen vorstellen. – Albert Camus.

Engelbert Blessing, DIE LINKE: Es kommt nicht darauf an, was man aus uns gemacht hat, sondern darauf, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat. – Jean-Paul Sartre

Dr. Rainer Rothfuß, AfD: Mein Lebensmotto: „Mache dein Leben und jeden einzelnen Tag wertvoll durch das Suchen und Tun des Wahren, Schönen und Guten.“ Dann ist es auch nicht schlimm, sollte dieser Tag unser letzter sein, weil wir dann in eine bessere und ewige Welt gehen.

Franz Josef Natterer-Babych, ÖDP: Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder – Johann Gottfried Seume.

#7 Sie alle wollen in den Bundestag nach Berlin. Was wollten Sie als Kind werden?

Mechthilde Wittmann, CSU: Berufssportlerin oder Journalistin.

Martin Holderied, SPD: Im Kindergarten wollte ich Feuerwehrmann werden. Später dann Archäologie, inspiriert von den Indiana Jones Filmen. 

Stephan Thomae, FDP: Ich wollte Dirigent werden.

Pius Bandte, Bündnis90/Die Grünen: Zimmerer, wie mein Vater. Zwischenzeitlich hatte ich viele andere Wünsche. Im Endeffekt bin ich jetzt doch gelernter Zimmermann.

Annette Hauser-Felberbaum, Freie Wähler: Schon als Kind hatte ich den Wunsch einmal im Bereich von Kunst und Kultur tätig zu sein. Dabei bin ich geblieben.

Engelbert Blessing, DIE LINKE: Fotograf, heute ist es eines meiner Hobbies.

Dr. Rainer Rothfuß, AfD: Als kleiner Junge wollte ich Lokführer werden. Etwas später reizte mich die große weite Welt und ich wollte wie mein Opa Diplomat werden. Witzigerweise wurde dieser Wunsch dann doch irgendwie wahr. Ich engagierte mich sehr für Völkerfreundschaft mit Russland und erhielt dafür den Bautzener Friedenspreis.

Franz Josef Natterer-Babych, ÖDP: Landwirt auf dem elterlichen Hof.

Lesen Sie auch: Direktkandidaten im Kurz-Interview

Neben den „großen“ Parteien, die aktuell im Bundestag vertreten sind, stellen heuer auch unbekanntere Parteien wie die V-Partei³dieBasisDie PARTEI oder Aktion Bürger für Gerechtigkeit Direktkandidaten zur Wahl. Lesen Sie hier Kurzinterviews mit den Direktkandidaten Marcel Frey, Dietrich Busacker, Tommy Schwellinger und Alfred Dorn.

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