Grüner Endspurt: Erna Kathrein Groll setzt auf soziale Themen

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Bundestagskandidatin Erna Kathrein Groll (rechts) mit der Ortssprecherin Bergith Hornbacher-Burgstaller

Für die Bundestag-Direktkandidatin der Oberallgäuer Grünen Erna Kathrein Groll geht es im Wahlkampfendspurt darum, die Grünen zur drittstärksten Kraft im neuen Bundestag zu machen. An den Infoständen und bei den Veranstaltungen gebe es viel Zustimmung zum Programm ihrer Partei.

„Wir stehen für soziale Gerechtigkeit, die Energiewende, Klimaschutz und eine solidarische Gesellschaft“, so die Kandidatin. Ohne Grüne hätte es den Atomausstieg nicht gegeben. Groll setzt sehr stark auf soziale Themen. Die Familienpolitik müsse neu gestaltet werden durch bessere Bildungschancen und den Ausbau von Betreuungsangeboten. In der Pflege setzt sie auf mehr Unterstützung für pflegende Angehörige, mehr fachliche Betreuung und eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, eine Erhöhung des Mindestlohnes und eine existenzsichernde Garantierente sieht Groll als Schutz vor Altersarmut. „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, fordert sie kostenfreie Bildungsangebote. „Von den Grünen kommen nur Vorschläge, die auch solide gegenfinanziert sind“, betonte Groll. Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor heißt für sie nicht automatisch Elektromobilität. Hier seien durchaus auch andere Techniken vorstellbar.

Heinrich Bonert

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