Derzeit drei Erkrankte im Oberallgäu und Kempten

Corona Infektionen im Oberallgäu: Das sind die aktuellen Zahlen

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Seit März werden Corona Verdachtsfälle in Sonthofen am Marktanger am „Drive-In“ getestet.

Vor zwei Wochen wurden in Bayern die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben (wir berichteten). Im Oberallgäu blieben trotz Lockerungen die Corona Neuinfektionen in den letzten zwei Wochen nahezu unverändert. Im Oberallgäu und Kempten sind aktuell drei Menschen erkrankt. Seit Beginn der Pandemie wurden 274 Fälle im Landkreis gemeldet.

Das Landratsamt Oberallgäu veröffentlicht regelmäßig die aktuellen Zahlen über die Corona Infektionen im Oberallgäu und in Kempten. Am Montag, 18. Mai, meldete das Landratsamt insgesamt 274 Fälle im Oberallgäu und Kempten. Davon sind jedoch 254 wieder genesen und 17 verstorben. Somit sind im Oberallgäu und Kempten drei Menschen aktuell erkrankt. Als die Ausgangsbeschränkungen am 6. Mai eingeführt wurden, gab es 272 bestätigte Fälle. Seit der Aufhebung sind somit zwei Fälle im Oberallgäu hinzugekommen.

Auch die Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass die Neuinfektionen in Bayern rückläufig sind. Allerdings geben die Zahlen immer nur ein verzögertes Bild ab. Zwischen der tatsächlichen Ansteckung und der Meldung an die Gesundheitsbehörden vergeht eine gewisse Zeit. So erklärt das Robert Koch-Institut in ihrem Lagebericht: "Die ausgewiesenen Fallzahlen spiegeln den Verlauf der COVID-19-Neuerkrankungen nicht vollständig wieder, da es unterschiedlich lange dauert, bis es nach dem Erkrankungsbeginn eines Falles zu einer COVID-19-Diagnose, zur Meldung und zur Übermittlung des Falls an das Robert Koch-Institut kommt." Die Zahlen der kommenden Tage werden zeigen, ob der rückläufige Trend weiter anhält oder ob die Lockerungen zu einem Anstieg führen.

Das Robert Koch-Institut mahnt weiterhin zur Vorsicht: "Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle in Deutschland ist rückläufig. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu."

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