Landratsamt Oberallgäu nimmt Stellung zu Gerüchten

Corona: Meldungen über Gerüchte und Falschbehauptungen häufen sich

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Symbolbild / Das Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen

Oberallgäu - Offenbar kursieren derzeit im Oberallgäu einige Gerüchte und Falschbehauptungen im Zusammenhang mit Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen gegen das Corona-Virus. Das Landratsamt Oberallgäu nahm deshalb Stellung zu den Gerüchten.

Laut Gerüchten sollen Personen verschiedene Metzgereien oder Einzelhandelsgeschäfte ohne Mundschutz in provozierender Art und Weise betreten haben. Angeblich hätten sie dort ungehindert einkaufen können, ohne vom Personal auf die Mundschutzpflicht hingewiesen worden zu sein. Später am Tag seien diese Personen zurückgekehrt, um als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ein Bußgeld einzufordern.

Das Landratsamt Oberallgäu stellte nun klar: An den Behauptungen ist nichts dran

Das Landratsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um Falschbehauptungen handelt. Zwar sei es laut Mitteilung des Landratsamts richtig, dass das Verkaufspersonal Kunden ohne Maske das Betreten des Ladens verbieten müsse und diese nicht bedienen dürfe. Keinesfalls jedoch werden von den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamts Verstöße provoziert, um diese nachher zu ahnden oder gar vor Ort Bußgelder zu kassieren.

Auch seien entgegen der Falschbehauptung keine Fälle bekannt, in denen lokale Metzgereien Kunden ohne Maske bedienten. Es gelte daher, die Betreiber vor Diskreditierung und Rufschädigung zu schützen und den Fake-News entgegenzutreten. Den Betreibern rät das Landratsamt, sich von Personen, die sich als Kontrolleur ausgeben, den Dienstausweis zeigen zu lassen und sich bei Identitätszweifeln an das Landratsamt zu wenden.

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