Der Corona-Ticker für das Oberallgäu und Kempten

Corona News Oberallgäu: Aktuelle Inzidenz und Meldungen

Covid-19 unterm Mikroskop
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Coronavirus Covid-19

Immer informiert mit dem Corona News Ticker: Aktuelle Inzidenzwerte, Meldungen und die Corona-Regeln im Oberallgäu und Kempten.

Aktuelle Inzidenzwerte (Stand 7. Mai, 03.09 Uhr, RKI)

  • 7-Tage-Inzidenz Oberallgäu: 113,5 (Gestern 99,4 Vorgestern 107,7)
  • 7-Tage-Inzidenz Kempten: 172,1 (Gestern 163,4 Vorgestern 188,0)
  • 7-Tage-Inzidenz Bayern: 122,0 (Gestern 123,8 Vorgestern 131,1)
  • 7-Tage-Inzidenz Deutschland: 125,7 (Gestern 129,1 Vorgestern 132,8)

7. Mai: Ab Montag wieder Präsenzunterricht an Schulen im Oberallgäu

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Oberallgäu seit Ende April konstant unter 165. Laut den aktuellen Lockerungen für Gastronomie, Hotels, Kultur und Schulen , gilt an Grundschulen ab Montag, 10. Mai, Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen. An Förderschulen gilt Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 einschließlich der schulvorbereitenden Einrichtungen. Für die übrige Jahrgangsstufen gilt Distanzunterricht.

In Kempten gelten diese Regelungen nicht, denn dort liegt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz derzeit über 165. Erst wenn dieser Schwellenwert an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird, darf Präsenzunterricht stattfinden.

7. Mai: Bundesrat tagt heute über Lockerungen für Geimpfte

Seit gestern gelten in ganz Bayern Lockerungen für vollständig Geimpfte und Genesene. Sie sind damit negativ getesteten Personen gleichgestellt und brauchen beispielsweise für den Friseurbesuch keinen Coronatest vorlegen. Auch der Bund stimmt heute über Lockerungen für Geimpfte und Genesene ab. Diese Nachweise von Geimpften und Genesenen werden in Bayern anerkannt.

6. Mai: Bundesverfassungsgericht lehnt Eilanträge gegen Ausgangssperre ab

Die Corona-Ausgangssperren, wie sie in der Bundes-Notbremse verankert sind, bleiben vorerst in Kraft.

Heute hat das Oberallgäu die Inzidenzmarke von 100 mit 99,4 unterschritten. Bleibt der Wert fünf Tage in Folge unter 100, dann treten am 7. Tag die gestern in Bayern beschlossenen Lockerungen für die Gastronomie, Tourismus und Kultureinrichtungen in Kraft

5. Mai: Inzidenz unter 100: Lockerungen beschlossen

Lockdown verlängert: Das Bayerische Kabinett hat gestern die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) und die Einreisequarantäneverordnung (EQV) jeweils bis einschließlich 6. Juni verlängert. Gleichzeitig wurden für den Fall einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Lockerungen für Gastronomie, Hotels, Kultur und Schulen beschlossen.

Ab 6. Mai sind in Bayern vollständig Geimpfte und Genesene in vollem Umfang negativ Getesteten Personen gleichgestellt.

4. Mai: Bayerisches Kabinett tagt über Lockerungen / Oktoberfest abgesagt

Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder will Lockerungen ab Montag: Grundschulen sollen bis zu einer Inzidenz von 165 Wechselunterricht anbieten können. Bei einem Inzidenzwert von unter 100 sollen – mit aktuellem negativen Testergebnis und gebuchtem Termin — Biergärten, Theater und Kinos öffnen dürfen. Ursprünglich hätten diese Maßnahmen ab 22. März gelten sollen.

In Berlin hat unterdes das sogenannte Corona-Kabinett der Bundesregierung den Entwurf für eine Verordnung für mehr Rechte von Geimpften und Genesenen auf den Weg gebracht.

Das Oktoberfest in München findet heuer zum zweiten Mal in Folge nicht statt. Auch dieses Jahr wurde es coronabedingt abgesagt.

3. Mai: Inzidenz gesunken — ab morgen im Oberallgäu wieder Click & Meet möglich

Am Sonntag hat der Landkreis Oberallgäu an fünf aufeinander folgenden Tagen den 7-Tage-Inzidenzwert von 150 unterschritten. Damit ist ab dem kommenden Dienstag Click & Meet im Einzelhandel möglich. Voraussetzung für das Click & Meet ist, dass die Kundinnen und Kunden über einen höchstens 24 Stunden alten negativen Coronatest verfügen. Sollten Kundinnen und Kunden eine seit 15 Tagen vollständige Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff nachweisen können, entfällt die Testpflicht. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind vom Erfordernis eines Testnachweises ausgenommen.

30. April: Sinkende Inzidenzwerte im Oberallgäu

Das Robert-Koch-Institut verzeichnet seit einigen Tagen einen Rückgang der 7-Tage-Inzidenz. Der Wert für Deutschland ist so niedrig wie seit zwei Wochen nicht mehr. Im Oberallgäu liegt der Inzidenzwert nun seit drei Tagen hintereinander unter 150. Zwischen Inzidenzwerten von 100 bis 150 ist das Einkaufen in Geschäften mit aktuellem negativen Coronatest und Termin (Click & Meet) möglich. Lockerungen treten nicht wie bisher nach drei aufeinanderfolgenden Tagen ein, sondern erst nach fünf Tagen. Die aktuellen Regelungen gibt es hier

28. April: Anpassung an Bundes-Notbremse: Bayern lockert Corona-Regeln

Ab heute gelten in ganz Bayern wieder neue Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. So wurden die im Vergleich zur Bundes-Notbremse strengeren Corona-Regeln nun gelockert. Unter anderem gilt nun:

  • Gartenmärkte, Blumenfachgeschäfte und Buchhandlungen dürfen nun inzidenzunabhängig öffnen. Diese Ausnahme gilt nicht für Baumärkte.
  • Auch die Außenbereiche zoologischer und botanischer Gärten dürfen oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100 öffnen und mit einem höchstens 24 Stunden alten negativen Corona-Test besucht werden (Kinder unter 6 brauchen keinen Test).
  • Kindern unter 14 Jahren die Ausübung von Sport in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern gestattet. Etwaige Anleitungspersonen dürfen an diesem Sport teilnehmen, wenn sie ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis nachweisen können.
  • Hier finden sie alle nun geltenden Regeln.

Die Ausgangssperre ab 22 Uhr und die Distanzunterricht-Regel ab einer Inzidenz von 100 bleiben weiterhin bestehen.

28. April: Geimpfte bekommen mehr Freiheiten

Vollständig geimpfte Personen werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab heute negativ getesteten Personen gleichgestellt. Das heißt, sie brauchen beispielsweise keinen Corona-Test für den Friseur. Bayern möchte außerdem die Priorisierung beim Impfen bereits im Mai aufheben. Die EU berät indes über ein einheitliches Impfzertifikat mit dem zum Beispiel Reisen über Landesgrenzen hinaus ohne Quarantäne möglich wären.

27. April: Impfpriorisierung soll im Juni aufgehoben werden

Nach gestrigem Impfgipfel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt, dass die Priorisierung beim Impfen gegen das Coronavirus im Juni aufgehoben werden kann. Betriebsärzte sollen dann in die Impfkampagne einbezogen werden. Zur Aufhebung der Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte gab es nach dem Impfgipfel keine konkreten Beschlüsse.

26. April: Verhandlung um mehr Freiheiten für Geimpfte

Heute treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder, um über mögliche Freiheitsrechte von Geimpften zu sprechen. Außerdem soll es darum gehen, wie die Impfkampagne an Fahrt gewinnen kann.

24. April: Corona-Impfung: bald Wechsel in Priorisierungsgruppe 3 im Oberallgäu

Die Impfkampagne in der Stadt Kempten (Allgäu) und im Landkreis Oberallgäu schreitet voran. Annähernd ein Fünftel der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis haben bereits eine erste Impfdosis erhalten. Der Wechsel von der Priorisierungsgruppe 2 in die Priorisierungsgruppe 3 steht unmittelbar bevor.

In ganz Bayern gelten ab heute die Regeln der Bundes-Notbremse. Im Oberallgäu gilt ab heute Click & Collect, da an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein Inzidenz-Wert von über 150 erreicht wurde.

23. April: Bundes-Notbremse gilt ab Samstag

Ab morgen tritt die Bundes-Notbremse in Kraft. Sie sieht bei einer Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen einheitliche Maßnahmen für ganz Deutschland vor. Unterhalb von einer 100er Inzidenz gelten weiterhin die Regeln des jeweiligen Landes oder Kreises. Die Länder können auch striktere Maßnahmen als die der Bundes-Notbremse verordnen.

Die Gültigkeit der schärferen Regeln seit 12. April in Bayern werden voraussichtlich durch die Bundes-Notbremse nicht aufgehoben.

Das Oberallgäu erreichte an drei aufeinanderfolgenden Tagen einen Inzidenz-Wert von über 150. Damit darf mit negativen Corona-Test und Termin nicht mehr in den Geschäften eingekauft werden. Es gilt ab morgen Click & Collect. Click &Meet hatte die Bayerische Staatsregierung mit negativem Test ursprünglich bis zu einem Wert von 200 erlaubt, dies ist mit Einführung der Bundes-Notbremse hinfällig.

Neu für Bayern: Lockerungen treten nicht wie bisher nach drei aufeinanderfolgenden Tagen mit einer Inzidenz unter 100 in Kraft, sondern erst nach fünf Tagen .

Alles im Überblick: Die Regeln der Bundes-Notbremse mit den Bayerischen Modifikationen.

22. April: Bundes-Notbremse: Der Bundesrat berät

Gestern hat das Gesetzt zur Bundes-Notbremse den Bundestag passiert. Nun liegt es dem Bundesrat vor, der heute zu einer Sondersitzung zusammen kommt. Die Vertreter der Bundesländer müssen ihre Zustimmung geben, bevor die Änderung des Infektionsschutzgesetzes vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden kann und damit in Kraft tritt. Bayern hat angekündigt, sich der Abstimmung zu enthalten. Die Bundes-Notbremse sieht bei einer Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein einheitliches Vorgehen in Deutschland vor:

  • Private Kontakte: Ein Haushalt darf sich mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit.
  • Ausgangssperren: Von 22 Uhr bis 5 Uhr dürfen die Wohnung bzw. das eigene Grundstück nicht verlassen werden. Joggen und Spaziergänge alleine bleiben bis 24 Uhr erlaubt. Ausnahmen sind gesundheitliche Notfälle, der Weg zur Arbeit, Versorgung von Tieren, die Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrecht oder  „ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe“.
  • Schule: Präsenzunterricht bis zu einer Inzidenz von 165 möglich, danach Distanzunterricht (Home Schooling)
  • Arbeit: Der Arbeitgeber muss zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen.
  • Grundversorgung: Ausgenommen von Schließungen oder Beschränkungen bleiben weiterhin der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte und Gartenmärkte.
  • Geschäfte, Kultur, Sport und Toursimus: Einkaufen ist mit einem negativen Corona-Test und gebuchten Termin (Click & Meet) bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150 möglich. Ab einer Inzident von 150 ist nur mehr die Abholung von bestellten Waren möglich (Click & Collect). Kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt. Der Betrieb von Gastronomiebetrieben und Kantinen wird untersagt, genauso wie die Vermietung touristischer Übernachtungsmöglichkeiten.
  • Friseure: Friseure haben offen und dürfen mit einem höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis besucht werden.
  • Andere körpernahe Dienstleistungen: sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, „die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen.

21. April: Abstimmung um Bundes-Notbremse / Coronatest-Angebotspflicht für Arbeitgeber

Heute ist die Änderung der vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) erlassenen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten. Die Geltungsdauer der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wurde bis zum 30.06.2021 verlängert. Demnach wurde eine Coronatest-Angebotspflicht für Arbeitgeber eingeführt. 

Heute stimmt zudem der Bundestag in Berlin über das Gesetzt zur einheitlichen „Notbremse“ ab: Die Bundes-Notbremse sieht ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinander folgenden Tagen einheitliche Regelungen für ganz Deutschland vor.

Ältere Meldungen aus dem Jahr 2021 befinden sich im News-Ticker-Archiv 2021. Die Meldungen aus dem Jahr 2020 gibt es im News-Ticker-Archiv 2020

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