Corona-Situation im Oberallgäu und Kempten zum 12. Oktober

Corona-Virus: Aktuell sind 67 Personen im Oberallgäu und Kempten infiziert

Covid-19 Test
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Symbolbild

Das Landratsamt Oberallgäu informiert laufend über die aktuellen Corona-Fallzahlen in der Region. Im Oberallgäu und in Kempten sind die Zahlen in den vergangenen Tagen leicht angestiegen. Zum heutigen Stand, 12. Oktober, beläuft sich die Zahl der aktuell nachgewiesen infizierten Personen im Bereich Oberallgäu und Kempten auf insgesamt 67 Personen (OA 48 / KE 19).­­

Insgesamt wurden damit seit Anfang März 527 Fälle positiv getestet (321 OA / 206 KE), davon sind 443 wieder genesen und 17 verstorben (OA 7 / KE 10). Vor einem Monat, am 11. September, lag die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle noch bei 421 Personen (248 OA / 173 KE). Innerhalb von einem Monat sind somit 106 neue Infektionen im Oberallgäu und Kempten dazu gekommen.

Lagebericht des Robert-Koch-Instituts

Die Liste der Corona-Hotspots in Deutschland wird derzeit immer länger. Sie überschreiten den von Bund und Ländern vereinbarten Grenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, die sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Insgesamt haben nach RKI-Angaben 33 Regionen den Warnwert überschritten. Im aktuellen Lagebericht vom 11. Oktober meldet das RKI, dass die verschiedenen Ausbrüche unter anderem aufgrund von größeren Familienfeiern, in Betrieben, durch Reiserückkehrer oder im Umfeld von religiösen Veranstaltungen entstanden sind. Weiter berichtet das RKI: „Der Anteil der Verstorbenen unter den seit der 30. Kalenderwoche gemeldeten COVID-19-Fällen liegt kontinuierlich unter 1 Prozent und hat damit im Vergleich zum Infektionsgeschehen im Frühjahr, insbesondere im April, deutlich abgenommen (vgl. Lagebericht vom 06.10.2020). Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass sich das Virus verändert hat und weniger gefährlich geworden ist. Stattdessen gibt es für den niedrigeren Anteil an Verstorbenen verschiedene Gründe: Zum einen erkranken aktuell jüngere Menschen, die meist weniger schwer erkranken. Außerdem wird breiter getestet.“

 

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