Altes Haus in neuem Gewand

Mit viel Herzblut renoviert

+
Landrat Anton Klotz (von links) überreichte Armin und Stefanie Waibel aus Buchenberg den Kulturpreis 2015 des Landkreises Oberallgäu. Einen Anerkennungspreis erhielten Elisabeth und Luitpold Lipp aus Oberstdorf. Auf dem Bild fehlen Dres. Liselotte und Günther Rudolph.

Oberallgäu – Wie in jedem Jahr vergab der Landkreis auch heuer in der letzten Sitzung des Kreistages vor dem Jahreswechsel den Kulturpreis. In diesem Jahr in der Sparte „Denkmalpflege“.

Mit viel Herzblut, Eigenleistung und Geduld haben Stefanie und Armin Waibel ihr altes Bauernhaus in Buchenberg restauriert und zu einem Schmuckstück gemacht. Dafür überreichte Landrat Anton Klotz den Eheleuten den Kulturpreis 2015 des Landkreises Oberallgäu. Dieser ist mit 1500 Euro dotiert. Den Anerkennungspreis mit jeweils 750 Euro teilen sich Elisabeth und Luitpold Lipp aus Oberstdorf sowie Dres. Liselotte und Günther Rudolf aus Oberstaufen. „Ziel des diesjährigen Preises im Bereich der Denkmalpflege ist, die Bemühungen um den Erhalt geschichtsträchtiger Gebäude verstärkt ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen“, betonte der Landrat im Beisein der Kreistagsmitglieder. Historische Gebäude seien wichtige Zeugnisse der Geschichte, der kulturellen Entwicklung und der kulturellen Identität einer Region.

Ursprünglich hatte das Ehepaar Waibel geplant, das landwirtschaftliche Gebäude mit Kernmauern aus dem Jahr 1553 abzureißen und einen Neubau zu errichten. Doch dann entschieden sich die beiden für den Erhalt. Mit Unterstützung des Landesamtes für Dankmalpflege, der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landratsamts Oberallgäu und einem denkmalerfahrenen Architekten ging es an die aufwendige Restaurierung. Die Anstrengung hat sich gelohnt: Heute wohnen die Eheleute aus Buchenberg in einem ortsbildprägenden Kleinod.

Elisabeth und Luitpold Lipp sanierten vorbildlich ein betagtes Gebäude in Oberstdorf-Rubi. Dabei legten sie viel Wert darauf, Altes zu erhalten. Dies schätzen die Urlauber, die sich gerne in den Ferienwohnungen des Hauses einmieten. 750 Arbeitsstunden steckten die Eheleute Rudolf in ihr Wohnhaus in Oberstaufen, das mit viel Liebe zum Detail besticht.

Für die drei Preisträger entschied sich eine sechsköpfige Jury aus Mitgliedern des Oberallgäuer Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Ehrenamt. Insgesamt acht Objekte standen zur Auswahl. Weitere Mitglieder der Jury waren die Kreisheimatpfleger Ingrid Müller und Albert Wechs sowie der Denkmalschutzbeauftragte des Landratsamtes, Reinhard Martin.

Das Waibel-Anwesen vor der Renovierung...

cis

Auch interessant

Meistgelesen

Mächtig was los beim Stadtfest Sonthofen
Mächtig was los beim Stadtfest Sonthofen
Babyglück im Allgäu
Babyglück im Allgäu
Keine 50-Millionen-WM für Oberstdorf
Keine 50-Millionen-WM für Oberstdorf
Gemeindefest als Lutherfest in Oberstaufen
Gemeindefest als Lutherfest in Oberstaufen

Kommentare