Bilder wirken mehr als Worte

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Überraschen Sie Ihre Kunden mit bewussten Perspektivwechseln.

In der Reihe „Digitalisierung und Marketing“ gibt unser Mitarbeiter Björn Ahrndt alle zwei Wochen Tipps, wie Unternehmen und Dienstleistungsanbieter das Internet für sich und ihre Firma ideal nutzen können. Heute: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Die Wichtigkeit und Wirkung von Bildern & Videos.

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“. Warum ist das so? Diesem „geflügelten“ Wort liegt eine relativ simple Erklärung zu Grunde: „Faulheit“. Das menschliche Gehirn verarbeitet Bilder leichter als geschriebene Worte. Es muss keine Buchstaben zusammensetzen sondern kann eine bildhafte Darstellung wesentlich schneller erfassen. Dabei können Bilder auch Emotionen transportieren. Bilder können Erinnerungen hervorrufen. Sie können Bedürfnisse wecken. Als Werbetreibender kann man sich dies zunutze machen, indem man mit Hilfe von Bildern sein Produkt, die gewünschte Aussage oder seine Dienstleistung „ins rechte Licht“ rückt.

Bei der Qualität eines Bildes ist die handwerkliche Arbeit des Fotografen ein Kriterium. Das Festhalten eines Augenblicks. Das Einfangen der Stimmung und der sprichwörtliche Blinkwinkel entscheiden darüber, ob ein Betrachter ein Bild mag und sich von ihm fesseln lässt. Das gilt für den Einsatz in Prospekten genauso wie für den Einsatz auf der Webseite, in Newslettern oder in sozialen Netzwerken. Daher müssen Bilder qualitativ gut sein. Es geht nicht unbedingt darum, für „Hochglanz-Prospekte“ geeignet zu sein. Es geht um die Belichtung, die Farben die ein Bild wiedergibt. Es geht auch um die Details im Hintergrund wie Spiegelungen in einem Fenster, glatte Tischdecken, ein- oder ausgeschaltete Lampen, Detailansichten. Zudem müssen Bilder ehrlich und authentisch sein. 

Im Einsatzbereich des Internets sind noch weitere Kriterien zu beachten. Während soziale Netzwerke Bilder in Sachen Ladezeiten beim Datei-Upload optimieren, muss das bei den meisten Webseiten-Systemen manuell durch den Anwender vorgenommen werden. Hochauflösende Bilddateien benötigen viel Speicherplatz. Das bedeutet, dass sie beim Laden einer Webseite viel Zeit benötigen um angezeigt zu werden. Da ein Großteil aller Suchanfragen im Internet heutzutage über mobile Endgeräte erfolgt, sind oft die Datenverbindungen schlechter und somit die Geschwindigkeit deutlich niedriger im Vergleich zu einem stationären Computer. Zu lange Ladezeiten führen daher häufig zu einem Abbruch des Abrufs durch den Nutzer. Außerdem gilt: je größer die Ladezeit einer Webseite, desto schlechter das Ranking innerhalb der Suchmaschinen. Daher sollten Bilder in Punkto Auflösung und Dateigröße vor der Verwendung auf einer Webseite verkleinert werden. 

Mehr noch als auf der Webseite ist in den sozialen Netzwerken Emotionalität gefragt. Das garantiert eine deutlich höhere Aufmerksamkeit und führt zu mehr Kommentaren, „Likes“ oder zum Klick auf den eingebauten Link. Neben den passenden Bildmotiven lässt sich das durch bewegte Bilder erreichen. Dazu gehören auch Diashows, in denen beispielsweise die Bilder eines Angebots auf der Webseite hintereinander wiedergegeben werden. Bei Videos muss man zwischen „Image-Filmen“, die eine entsprechende Qualität hinsichtlich der Umsetzung erfordern, und kleinen „Live-Clips“ unterscheiden. Letztere können durchaus auch mit dem Smartphone aufgenommen werden und aktuelle Situationen zeigen: Das aktuelle Wetter, das frisch ins Glas einlaufende Getränk, die Brezen, die dampfend aus dem Ofen kommen. Für jede Dienstleistung und jedes Angebot lassen sich mit ein wenig Kreativität eine Vielzahl von „Bildern“ kreieren. Auch eine ungewohnte Perspektive kann zu überraschenden Erfolgen führen.

Der Erfolg im Einsatz von Bildern im Internet ist folglich von vielen Faktoren abhängig. Ist die Auflösung der Bilder auf Ihrer Webseite gut? Sind die Motive richtig gewählt und eindeutig erkennbar? Wie schnell öffnet sich die Webseite auf mobilen Endgeräten im Mobilfunknetz? Wie originell oder emotional sind die Bilder die in sozialen Netzwerken verwendet werden? Oft ist es hilfreich, die Meinung eines Unbeteiligten zu Rate zu ziehen. Freunde, Bekannte oder Kunden können hilfreiche Tippgeber sein.

Über den Autor: Björn Ahrndt ist Freier Mitarbeiter beim Kreisboten. Hauptberuflich beschäftigt sich der gelernte Informatikkaufmann und Produktmanager mit dem Thema Marketing. Mit seiner Firma AllgäuPix unterstützt und berät er Unternehmen hinsichtlich Webseiten und Fotografie in Ihrer digitalen und analogen Außendarstellung. Darüber hinaus betreibt er mit„Bergtouren im Allgäu“ einen erfolgreichen Outdoor-Blog.

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