Der Startschuss für den Dynafit Transalpine Run 2021 fällt im Kleinwalsertal

Vom Walsertal über alle Berge

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Für Trailläufer Seppi Neuhauser aus dem Kleinwalsertal könnte die Auftaktetappe des Dynafit Transalpine Run 2021 wieder zu einem Heimspiel werden.

Allgäu/Kleinwalsertal – Tolle Aufstiege und gewagte Downhills, dazu Berggelände wie aus dem Bilderbuch und zahlreiche neue, spannende Etappen und Etappenorte. Das ist kurzgefasst die 16. Auflage des Dynafit Transalpine Run TAR vom 4. bis 11. September 2021.

Der TAR, die wohl legendärste Alpenüberquerung für Zweier-Teams, beschreitet dabei neue Wege auf der Westroute. Vom Start in Hirschegg im Kleinwalsertal geht’s über 264,30 Kilometer in den traditionsreichen Zielort Sulden am Ortler. Nach acht Tagen sind 16 129 Höhenmeter im Anstieg und 14 254 Höhenmeter im Abstieg absolviert. Ein einmaliges Abenteuer für maximal 300 Zweier-Teams aus aller Welt.

„Es ist für uns alle eine spannende und herausfordernde Situation, aber das macht eben manchmal auch den Reiz aus. Wir alle freuen uns auf ein lauf- und Eventreiches Jahr 2021 mit dem Wunsch, das die Situation bis dahin geregelt ist und niemand sich mehr große Sorgen machen muss. Auf jeden Fall wird der Dynafit Transalpine Run ein echtes Highlight in 2021.

Die Strecke hat es in sich, die Zielorte sind perfekt gewählt und die Herausforderungen sind groß – zu groß? Sei dabei und entscheide selbst“, so Alexander Nehls, International Marketing Director Dynafit. Streckenchef Martin Hafenmair hat mit der neuen Westroute eine perfekte Strecke auf die Beine gestellt, die sicherlich mit zu einer der schönsten seit der TAR-Premiere im Jahr 2005 zählt. Dazu sportlich sehr anspruchsvoll, kombiniert mit einer idealen Mischung bei den Etappen, die in der Länge zwischen 8,5 und 47 Kilometer variieren. Der höchste Punkt wird am siebten Tag auf dem Weg nach Prad erreicht. Die Fuorcia da Rims führt den Tross der Läuferinnen und Läufer bis auf 2 975 Meter hinauf.

Los geht‘s im Walsertal

Die Eckdaten des 16. TAR beeindrucken: 264,3 Kilometer lang, 16129 Höhenmeter im Anstieg und 14.254 Höhenmeter im Abstieg. Zum ersten Mal wird der TAR den Schweizer Kurort Klosters in Graubünden ansteuern. In der angesagten Wintersport-Location endet die vierte Etappe, tags drauf ist Klosters Austragungsort des Bergsprints. Nach längerer Zeit, zum letzten Mal 2011, ist der Tiroler Luftkurort Galtür wieder Etappenort des TAransalpine Run. In Galtür endet die dritte Etappe, mit 2 668 Höhenmetern im Anstieg das härteste Teilstück des Dynafit Transalpine Run.

Los geht’s am Samstag, 4. September 2021, wenn am frühen Vormittag in Hirschegg im Kleinwalsertal der erste Startschuss fällt. Bis zum Ziel in Lech am Arlberg sind am ersten Tag 31 Kilometer und 2 027 Höhenmeter zu bewältigen. Höhepunkte sind die wunderschönen Trails zum Körbersee und weiter zur Alpe Schröcken. Höchster Punkt ist die Mohnenfluhscharte mit 2 313 Metern.

Am zweiten Tag dürften die Athleten noch einmal durchatmen. Angenehme 27,7 Kilometer sind von Lech am Arlberg nach St. Anton am Arlberg zu absolvieren, dazu 1 787 Hm im Anstieg. Höchster Punkt ist der Rüfikopf (2 339 m). In St. Anton endet dann auch das Abenteuer für alle Run2-Teilnehmer. Die dritte Etappe hat es in sich. 41 Kilometer lang, 2 668 Höhenmeter im Anstieg. Fast den gesamten Tag bewegt sich das Feld im hochalpinen Gelände über der 2 000er Marke. Höchster Punkt des Tages liegt auf 2 783 m Höhe unterhalb der Schönpleisköpfe.

Das längste Teilstück

Wenig Zeit zum Ausruhen bleibt, ehe es am vierten Tag von Galtür nach Klosters in die Schweiz geht, mit 42,3 Kilometern das zweitlängste Teilstück überhaupt. Das Älpeltijoch ist mit 2 539 m der höchste Punkt des Tages, danach führt ein sehr technischer Abstieg Richtung Tal ins Ziel nach Klosters.

Den Bergsprint in Klosters über 8,5 Kilometer hinauf zum Ziel auf der Madrisa (1 894 m) nutzen die meisten Athleten und Athletinnen zum Durchschnaufen, steht doch tags drauf die mit 47 Kilometern längste Etappe des Transalpine Run 2021 auf dem Programm. Los geht’s in Klosters, insgesamt sind 2 441 Höhenmeter im Anstieg bis ins Ziel in Scuol zu bewältigen. Es ist eine lange und fordernde Etappe über tolle Panorama-Trails, Unterengadiner Bergwiesen und dem langen Aufstieg zur Fuorcia Zadrell (2 759 m).

Eine sportliche Herausforderung, zumal am vorletzten Tag mit dem 41,6 Kilometer langen siebten Teilstück von Scuol nach Prad am Stilfserjoch erneut die letzten Reserven mobilisiert werden müssen. Auf einzigartigen Trails geht’s hinauf zur Lischan Hütte (2 500 m), dann folgt mit der Fuorcia da Rims (2 975 m) der höchste Punkt des TAR. Hochalpin führt die Strecke nach Italien, dann geht’s über den Jakobsweg und traumhaften Singletrails talwärts nach Schlinig über Laatsch ins Ziel nach Prad im Vinschgau.

Die letzte Etappe von Prad nach Sulden am Ortler ist zwar nur 25 Kilometer lang, aber mit 1 861 Höhenmetern in Anstieg nicht zu unterschätzen. Und sie bewegt sich fast immer im hochalpinen Bereich. Ab der Stieralm wartet auf die Athleten und Athletinnen der sagenhafte Blick des Ortlers und seinen steilen Gletschern, ehe es über den Eselsteig zum höchsten Punkte des Tages (2 466 m) und dann talwärts in Ziel nach Sulden (1 847 m) geht, wo den Finishern ein emotionaler Zieleinlauf bevorsteht.

Anmeldung und ausführliche Informationen auf www.transalpine-run.com

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