Stadt braucht Wohnraum für Asylbewerber

Sonthofen - Die Frage, wie und wo Asylbewerber in Sonthofen untergebracht werden können, sei offenbar „wieder weg aus den Köpfen“, so Bürgermeister Hubert Buhl. Dennoch sähen sich die Kreisstadt und der Landkreis in „besonderer Verantwortung“. Buhl rechnet mit 60 bis 80 weiteren Asylbewerbern in der Stadt.

Derzeit laufen Überlegungen, ob das leerstehende ehemalige OVH-Haus genutzt werden kann. Oder wie es mit dem Grundstück des Freistaats Bayern an der Iseler Straße weitergeht. Gerade bei letzterem Gelände könnte man sofort loslegen, meint Sonthofens Bürgermeister Hubert Buhl. 

Allein es fehle das grüne Licht des Freistaats. Geplant sei hier Wohnraum für rund 70 Personen. Die Stadt Sonthofen hingegen werde das nach dem Umzug der Oberallgäuer Volkshochschule OVH leerstehende Haus in der Sonnenstraße anbieten. Es bietet – nach diversen Umbaumaßnaßmen – Platz für rund 30 Personen. Buhl appelliert zudem an die Bürger, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. „Es geht um Menschen in Not. Da sollten wir Willkommenskultur zeigen.“ Mit den bereits in Sonthofen lebenden Asylbewerbern „läuft es problemlos“, wie Bürgermeister Buhl betont. „Nur positive Erfahrungen.“ Dazu trügen die Integrationsbemühungen vieler Bürger und sozialer Einrichtungen bei, etwa die Sprachkurse für schulpflichtige Kinder oder Bemühungen, wichtige Gebrauchsgegenstände zu vermitteln.

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